Ein weitgereister Sieger

Füssen | ale | Wie ihr Trainer Peter Kaczmarek waren auch die Spieler des Krefelder EV total optimistisch, dass es diesmal endlich klappen würde mit ihrem ersten Sieg beim 11. Leoparden-Knabenturnier des EV Füssen. Am Ende sollten sie Recht behalten. Drei Tage lang kämpften im BLZ zwölf Eishockey-Knabenmannschaften aus ganz Deutschland um Punkte und Tore und schließlich um den größten Pokal, den die Krefelder mit nach Hause nahmen.

Das wussten die kleinen Puckjäger aus Krefeld bereits am zweiten Turniertag: 'Wir gewinnen das Turnier', sagten die Spieler selbstbewusst, während ihr Coach genauso überzeugt betonte: 'Wir haben gesehen, dass wir gegen jeden locker mithalten können.' An dieser Einschätzung änderte auch der einzige Punktverlust im Turnier gegen die elf- und zwölfjährigen Altersgenossen vom ESV Kaufbeuren nichts.

Tricks von den Vorbildern

Das BLZ war fest in Hand der Nachwuchsspieler, deren Anhang jede Menge Stimmung in die Halle 1 und die Arena brachte. Teilweise sehr kräftig angefeuert von zahlreichen Eltern und Bekannten zeigten die Kleinen dabei dann auch schon mal den ein oder anderen Trick, den sie ihren großen Vorbildern aus der NHL, DEL oder Oberliga abgeschaut zu haben schienen.

Wie zum Beispiel Denis Shevyrin: Als Kapitän der Mannschaft mit dem längsten Anreiseweg, Krefelder EV, hatte der zwölfjährige, in Russland geborene Mittelstürmer sicherlich einen erheblichen Anteil am Turniergewinn seines Teams. Auch wenn er am Ende 'nicht ganz zufrieden' war mit seiner Leistung und seinen zwei erzielten Treffern. Dennoch freute er sich unmittelbar nach dem 2:0-Sieg im letzten Spiel gegen die Düsseldorfer EG, die den zweiten Turnierplatz belegte, sehr und feierte nach der anschließenden Siegerehrung noch minutenlang zusammen mit seinen Mannschaftskameraden auf dem Eis.

Pokale von der Legende

Freuen durften sich aber sicherlich auch alle anderen Teams, die der Turnierorganisator Markus Gmeiner vom EV Füssen bei der Pokalverleihung durch Füssens Bürgermeister Christian Gangl und Eishockeylegende Xaver Unsinn schließlich alle als Sieger bezeichnete. Wobei er zudem am Ende nicht vergaß, auf etwas Bezug zu nehmen, was für die kleinen Nachwuchs-Eishockeyspieler bei all ihren sportlichen Ambitionen wohl auch noch ganz wichtig sein sollte, nämlich: 'Viel Erfolg in der Schule.' Bürgermeister Christian Gangl dankte allen Beteiligten und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für die perfekte Organisation dieses beliebten Nachwuchsturniers. Am zweiten Tag hatte in der Stadiongaststätte ein bayerischer Abend stattgefunden.

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