Buchloe
«Ein wacher Mitarbeiter Gottes sein»

Wie jedes Jahr feierte die Kolpingfamilie Buchloe am zweiten Adventssonntag den Kolpinggedenktag. Heuer bildete der Gedenktag den Abschluss eines großen Festjahres zum 100. Gründungsjubiläum. Begonnen wurde der Tag mit einem Festgottesdienst in der Stadtpfarrkirche, zelebriert von Diözesanpräses Alois Zeller, Stadtpfarrer Reinhold Lappat, Pater Martin Schupp und Diakon Peter Oelkrug. Die musikalische Gestaltung übernahm der Kolpingchor «Chorisma» unter Leitung von Beate Vogler.

In seiner Predigt verwies Zeller auf das Festjahr, über dem ein großer Bogen spannt. Und am Ende stand der Kolpinggedenktag, bei dem auf den Anfang, auf die Wurzeln, das heißt auf den Gründer Adolph Kolping (1813 bis 1865) zurückgeblickt wurde. Zuerst richtete Zeller den Blick auf den Christen Adolph Kolping, der wach für Gott und den Glauben war. Der zweite Blick galt dem Priester Kolping, der seine Berufung als Dienst an den Menschen verstanden hat. Und zu guter Letzt stand der Bruder Adolph Kolping, der die Nöte der Menschen erkannte und für die Mitmenschen gesorgt hat. Laut Zeller soll Kolping jeden ermutigen, ein wacher Mitarbeiter Gottes zu sein.

Bei der Feierstunde im Kolpinghaus lies der stellvertretende Vorsitzende Matthias Fack das Festjahr mit einer Präsentation Revue passieren. Anschließend konnten wieder zahlreiche langjährige Kolpingmitglieder geehrt werden (siehe Info-Kasten). Stellvertretend für die Geehrten erzählte Stadtrat Josef Rid aus seinen 50 Kolping-Jahren. Gut erinnern könne er sich noch an eine tolle Jugendgruppe mit Alban Durner als Gruppenleiter und an den Bau des Kolpinghauses, für dessen Dachstuhl das Holz von seiner Familie stammte. Dass Kolping etwas Verbindendes ist, merke er heute noch, wenn er Kollegen in der Politik trifft.

Höhepunkt war die Ernennung von Angela und Robert Eberhard zu Ehrenmitgliedern. In seiner Laudatio würdigte Regisseur Manfred Dempf das Ehepaar Eberhard als zuverlässige, kompetente und bescheidene Helfer im Hintergrund. Diesmal galt das Lob ihnen und nicht wie so oft nur den Spielern. Erstmals haben sie im Jahr 1963 die Theaterspieler bei der Kriminalkomödie «7 Gläser Chambertin» geschminkt. Mittlerweile übten sie diese Aufgabe unter sieben Vorsitzenden und drei Regisseuren aus. Dempf bedauerte, dass sie jetzt nach 46 Jahren aufhören. 13 Neuzugänge wurden in die Familie aufgenommen und von der Vorsitzenden Rosalia Walter offiziell begrüßt.

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