Weicht / Jengen
Ein überzeugendes Niveau

Vor großem Publikum fand auch in diesem Jahr das Weihnachtskonzert des Musikvereins Weicht im Jengener Gemeinschaftshaus statt. Ein überzeugendes Niveau, sowohl bei der Stammkapelle, als auch bei der Jugendkapelle (beide dirigiert von Thomas Lang) sorgten für einen anspruchsvollen und abwechslungsreichen Ausklang der Weihnachtsfeiertage.

Zunächst waren die Jungmusiker aus Jengen und Weicht an der Reihe: Mit «A Joyful Day» von Klaus-Peter Bruchmann bot man ein fröhliches Einstiegsstück, in dem man von Anfang an mit rhythmischer und klanglicher Präsenz gefiel. In einem Largo aus «Die vier Jahreszeiten» von Antonio Vivaldi entwickelten die Nachwuchsmusiker wunderschöne, geschmeidige Melodienbögen. Mit der sinfonischen Ouvertüre «Slovenia» boten die Youngsters dem Publikum ein reizvolles Stück voller Dramatik, Tempo und bisweilen auch Pathos.

Wer musikalisch so viel drauf hat, macht auch die Moderation selbst: Bei den Jungmusikern erledigten diese Aufgabe Christian Frank und Katharina Wegscheider.

Auch die «Großen» Simone Mayer und Annalena Haußer führten informativ und gewitzt durch ihren Teil des Programms, an dessen Beginn mit «Fanfare for a Friend» von Bert Appermont ein musikalischer Hörgenuss stand. Genauso hörenswert war Jan van der Roost «Dances of Innocence» - eine Ode an die Aufrichtigkeit und Fröhlichkeit eines Kindes:

Mit der Homage an eine der schönsten Städte Italiens «Karneval von Venedig» von Jean-Baptiste Arban, wurde der zweite Teil des Konzertes eröffnet - viel Arbeit» vor allem für den Solisten Tobias Huber (Trompete). Die Herausforderung dieser Komposition beherrschte er allerdings bravourös.

Das «Molly on the Store» von Percy Aldridge Grainger entführte mit verträumten Klängen das Publikum musikalisch auf die grüne Insel Irland.

Viel Gelegenheit zum Austoben hatten die Musiker bei dem spritzig-peppigen «Funk Attack» von Otto Schwarz. Mit einer gelungen Darbietung von «Der wilde Kaiser» aus der Feder von Franz Gerstbrein verabschiedeten sich die Musiker dann unter frenetischem Applaus nach noch zwei Zugaben.

Eva Wiedemann

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