Seeg
Ein Musikverein, der für großartige Konzerte bürgt

«Sehr gerne bin ich der Einladung zum heutigen Abend in das herbstlich geschmückte Gemeindezentrum Seeg gefolgt, denn ich weiß, dass mich ein großartiges Konzert erwartet.» Das meinte Herbert Schubert, Bezirksjugendleiter des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes, bevor er 21 Jugendliche auszeichnete. «Es gibt wenig Musikvereine, die in der glücklichen Lage sind, einen so großen Zulauf zu ihrer Kapelle zu haben», so Schubert weiter. «Das große Interesse ist wohl damit zu begründen, dass die Harmoniemusik Seeg eine hervorragende Kapelle darstellt. Und irgendwann sagen die Jungen: Da möchte ich auch dazugehören.»

Mit einem bekannten Stück aus dem Film «Bärenbrüder» («Brother Bear» - Melodie von Phil Collins) eröffneten die 22 Mädchen und 13 Buben mit Eifer und Ehrgeiz den Konzertabend unter Leitung von Franz-Xaver Wachter. Mit dem Titel «You never walk alone» aus der ZDF-Serie «Freunde fürs Leben» zeigten sie, dass sie schon allerhand drauf haben. Dazu meinte Herbert Schubert: «Ich habe die Stücke schon oft gehört, aber nicht immer so gut.» Begeisterte Zuhörer verlangten noch eine Zugabe, bevor die «Kleinen» ihre Plätze mit der Jugendkapelle tauschten.

Mit «Die Sonne geht auf» von Rudi Fischer eröffnete die Jugendkapelle ihre Darbietungen.

Die 57 Jugendlichen begeisterten anschließend das Publikum mit «Ross Roy» von Jacob de Haan, in welchem die Schulzeit mit allen Erlebnissen und Schulstreichen dargestellt wurde. Mit der schmissigen Polka «Ein halbes Jahrhundert», arrangiert von Franz Watz, wurden die Zuhörer in die Pause verabschiedet.

Im zweiten Teil bezauberten die Musiker mit «Twins», einer Komposition von Jan Hadermann über völlig verschiedene Zwillinge. Ein Wechselspiel der Register in piano und forte ließ in «Emotionen» von Kurt Gäble tatsächlich die Gefühle mit ihren Hochs und Tiefs erahnen.

Mit dem «Fluch der Karibik» von Klaus Badelt endete der offizielle Teil des Abends. Vorsitzender Georg Hofer bedankte sich besonders bei den beiden Dirigenten für ihre fruchtbare Arbeit und den Eltern, die ihren Kindern jegliche Unterstützung für ihr schönes Hobby zukommen ließen.

Das begeisterte Publikum spendete lang anhaltenden Applaus und war erst nach zwei Zugaben zufrieden.

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