Hopferau
Ein gewichtiges Wörtchen an der Spitze mitgeredet

Der Winter naht und so endet für die Radrennfahrer vom Team Erdgas Schwaben der RSG Ost-allgäu eine lange Saison. «Den ersten Wettkampf haben wir bereits Mitte März auf Mallorca bestritten - seitdem sind wir pro Woche bis zu drei Rennen gefahren», berichtet Teammanager Paul Hofstetten aus Hopferau. Mit der jüngsten Mannschaft seit Bestehen des Teams war er angetreten, um ein Wörtchen an der Spitze der süddeutschen Radsportler mitzureden. «Diese Zielvorgabe haben wir eindrucksvoll erreicht», freut sich der Betreuer.

Bewusst hatte es in dieser Saison keinen Kapitän gegeben. «Die jungen Fahrer sollten die Verantwortung gemeinsam übernehmen», erklärt Hofstetten. Schließlich betrage der Altersdurchschnitt der Mannschaft gerade einmal 22,7 Jahre. Mit dabei sind die Studenten Bernd Brennauer aus Durach (24), Felix Grandl aus Füssen (24), Patrick Nuber aus Wangen (21), Jochen Schippl aus Martinszell (23), Qualitätsprüfer Tobias Riedl aus Scheßlitz (24) und mit Christian Riess aus Wangen (20) ein Zivildienstleistender.

In beeindruckender Weise hätten die jungen Sportler die Aufgabe bewältigt. «Die ganze Saison über war immer einer auf dem Podest», sagt ihr Manager und rechnet vor: Zwei Siege hatten sie erreicht und 20 Mal einen zweiten oder dritten Rang, also einen Podestplatz. Dazu 45 Mal eine Platzierung unter den Top Ten. «Es lief also von Anfang bis Ende richtig gut», bilanziert Hofstetten.

Große Bedeutung misst er dem Abschneiden im Stevens-Lämmle-Cup, der größten Rennserie der Region bei: Das Team Erdgas Schwaben erreichte den zweiten Platz der Teamwertung, Christian Riess war Zweiter in der Einzelwertung. Auch Felix Grandl, Patrick Nuber sowie Bernd Brennauer waren unter den besten Zehn in der Gesamtwertung der 113 angetretenen Fahrer. Weitere Höhepunkte der Saison sind der Gewinn des 24-Stunden-Rennens in Kehlheim und der Sieg von Patrick Nuber beim renommierten Straßenrennen in Stuttgart gewesen. Brennauer holte sich bei der schwäbischen Meisterschaft auf der Straße die Vizemeisterschaft und der Füssener Felix Grandl erreichte beim Kriterium in Strullendorf ebenfalls Rang zwei.

Lang ist die Liste weiterer erfolgreicher Platzierungen. «Die Jungs haben viel gearbeitet und erreicht», so Manager Hofstetten. Wenn er nach dem Niveau seiner Sportler gefragt wird, sagt er: «Verglichen mit Fußballern stünden wir irgendwo zwischen der dritten und zweiten Profiliga.» Hoch seien deshalb die Belastungen, groß die Trainingsumfänge - aber gekrönt von Erfolg: «Wir gehören in Süddeutschland zu den absoluten Top Teams», so Hofstetten.

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