Waal
Ein Gesamtwerk geschaffen, das allgemeine Anerkennung fand

Die Passionsspielgemeinschaft Waal hielt auf der Theaterbühne Rückblick auf eine erfolgreiche Spielsaison. Vorsitzender Werner Rahn dankte allen für ihre Mitarbeit in der langen Probenzeit und den ganzen Spielsommer hindurch. Einigen Personen, die schon Jahrzehnte an entscheidenden Positionen im Einsatz waren, galt sein besonderer Dank: Rudolf Holzmann leitet seit 40 Jahren den Passionschor. Hans Port und Franz Igel waren Jahrzehnte für die Lichttechnik zuständig. Alban Kusterer hatte den Passionsesel gestiftet. Großer Dank gebührte auch Christine Kellerstraß. Sie war neu in der Geschäftsstelle und hat diese Aufgabe laut Rahn hervorragend gemacht. In der Endphase des Spieljahres war die Passion auf DVD aufgenommen worden. Zum Dank für das Mitwirken erhielt jede Familie ein Exemplar davon.

Werner auch künftig in Waal

Spielleiter Florian Werner meinte, dass die Spieler eigentlich eine «fulminante Abschlussrede» verdient hätten. Er gestand, dass er sich von Anfang an in Waal wohlgefühlt und gerne mit den Spielern gearbeitet habe. Zur Freude aller berichtete er, dass er auch künftig gerne auf der Waaler Bühne weiter arbeiten wolle, wofür er kräftigen Applaus erhielt.

Der Spielleiter lobte das homogene Zusammenarbeiten der einzelnen Gruppen, was sehr wichtig sei. Es habe auch niemanden gegeben, mit dem er einmal ernsthaft zusammengestoßen wäre. Die Spieler bestätigten ihm, dass er mit einer gewissen Gelassenheit und inneren Ruhe alle Situationen souverän gemeistert und ein Gesamtwerk geschaffen habe, das allgemeine Anerkennung fand. Anneliese Schweinberger hob die Arbeit von Ingrid Assner-Rahn für die Gemeinschaft hervor.

Sie hatte sich um die Büroarbeit und die Presse gekümmert und viel Zeit in die Werbung investiert.

Franz Barta meinte in seinen Dankesworten an den Vorstand, dass er bei der Suche und Präsentation von Florian Werner als neuen Spielleiter ein «glückliches Händchen» gehabt habe.

Pfarrer Christoph Rieder erinnerte an die Aussagen von Bischof Walter Mixa und Weihbischof Anton Losinger. In deren Augen war dies mehr als ein Spiel, es sei vielmehr eine Verkündigung der zentralen Botschaft unseres Glaubens gewesen. Und diese Botschaft sei zu vielen Menschen getragen worden. Dafür sprach Pfarrer Rieder allen ein herzliches «Vergelt´s Gott» aus.

Nach dem gemeinsamen Essen blendeten einige Akteure mit humorvollen Beiträgen auf Begebenheiten und kleine Missgeschicke bei den Aufführungen zurück.

Tiefgründige Überlegungen

Franz Barta rief in gereimten Versen kleine Ungereimtheiten im Hohen Rat in Erinnerung. Konrad Alt blickte aus der Sicht eines Schächers auf das Spiel. Kerstin Neubert hatte als Souffleuse scharf beobachtet und kleine Ungereimtheiten mit spitzer Feder niedergeschrieben.

Tiefgründige theologische Überlegungen stellte Dietmar Ledel als Gailmund an. Sein Vortrag war überschrieben mit «Was wäre wenn?» und zeigte auf, wie das Geschehen rund um die Passion hätte anders verlaufen können, wenn einzelne Personen in bestimmten Situationen anders gehandelt hätten. Franz Barta

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