Weicht
Ein dickes Lob für die Weichter

Die letzte Bürgerversammlungen in der Gemeinde Jengen fand in Weicht statt. Vor zahlreichen Zuhörern sprach Bürgermeister Franz Hauck bereits in seinem allgemeinen Bericht einige Weichter Themen an. Diese waren die Oberflächenasphaltierung an der Alten Schule sowie auch die Einrichtung einer zusätzlichen Schulbushaltestelle. Hauck erwähnte den Austausch des Gastankes am Feuerwehrhaus und den Abbau der Telefonzelle. Die Gemeinde suche zudem, so Hauck, für die Ortsteile Weicht und Weinhausen einen Winterdienst.

Der Bürgermeister sprach ein dickes Lob für die vielfältigen und wertvollen ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Gemeinde aus. Für Weicht nannte er speziell den Neubau der Bücherei, die Erweiterung des Dorfgemeinschaftshauses und den Betrieb dieser Einrichtungen. Auch die tatkräftige Mithilfe von Weichtern bei der Neugestaltung des Eingangsbereiches der Kita Weinhausen hob er lobend hervor.

Weitere Themen kamen zur Sprache:

l Hundekot: Ein Bürger, dessen Anwesen an eine Straße am Ortsrand angrenzt, beklagte sich über die Häufchen, die Hunde auf dem Seitengrün am Straßenrand zurücklassen. Er mähe diesen öffentlichen Grünstreifen mit, so der Mann. «Beim Mähen stinkt es gewaltig», sagte er. Hauck appellierte an die Hundebesitzer, die Hinterlassenschaften ihrer Tiere mit nach Hause zu nehmen.

Er riet betroffenen Anliegern, Hundehalter auf das anrüchige Verhalten hinzuweisen. Das zeige Wirkung.

l Straßenschäden: An manchen Stellen entstünden Straßenschäden durch den Abtransport von Material des Bahnausbaus. Ebenso wurde auf den schlechten Straßenzustand an der Einmündung der Raiffeisenstraße Richtung Lindenberg hingewiesen. An dieser Kreuzung sei die bestehende Vorfahrtsregelung vielen Autofahrern nicht bewusst. Es wurde angeregt, dort mit einem Verkehrsschild der Lindenberger Straße Vorfahrt zu gewähren. Eine Bürgerin lobte: «Ich finde es toll, dass schlechte und undeutliche Straßenschilder ausgewechselt wurden.»

l Bushaltestelle: Ein weiterer Bürger fragte nach, ob die Bushaltestelle beim Kindergarten in Weinhausen auf der Südseite der Straße sicherer gestaltet werden könnte. Die Sicht für Autofahrer und querende Kinder sei dort stark eingeschränkt. Hauck erklärte: «Das ist eine schwierige Situation. Es war nicht einfach, während der Bauzeit an der Bahn für den Schwerlastverkehr eine Beschränkung auf 30 Stundenkilometer zu erreichen.»

l Bauschutt: Eine weitere Frage betraf die Entsorgung von Bauschutt. Bürgermeister Hauck verwies darauf, dass Kleinmengen im Wertstoffhof Buchloe oder in Oberostendorf abgegeben werden können. Größere Mengen müssten bei gewerblichen Unternehmen wie etwa in Buchloe entsorgt werden.

l Bolzplatz: Auch der nicht gemähte Bolzplatz in Weicht kam zur Diskussion. Dort spielen Kinder inzwischen wieder Fußball. Man einigte sich, dass ein Nachbar zumindest eine Teilfläche mäht, sodass die Kinder dort kicken und nicht auf den landwirtschaftlichen Flächen nebenan.

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