Ehrenamtlichen Einsatz gewürdigt

Marktoberdorf/München(az/wu). - Ehrungen über Ehrungen für Johann Jung: Ende März feierte der Friseurmeister seinen 70. Geburtstag, nun wurde der Marktoberdorfer Kommunalpolitiker und Funktionär in Sachen Friseurhandwerk in München mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Der Staatssekretär im Wirtschafts-Ministerium, Hans Spitzner, würdigte in seiner Laudatio Jungs 'umfangreichen ehrenamtlichen Einsatz um das Handwerk sowie um kommunale und gesellschaftliche Belange'. Jung, der sich 1962 in Marktoberdorf selbstständig machte, ist seit 1973 in der Friseurinnung aktiv. Sechs Jahre später übernahm er als Obermeister die Leitung der Friseur-Innung Ostallgäu, die er bis 2002 inne hatte. Als Obermeister baute er unter anderem eine überbetriebliche Ausbildungsstätte an der Berufsschule Kaufbeuren auf und trug zur Entwicklung des 1989 initiierten Partnerschaftsvertrags der Berufsschule Kaufbeuren mit der französischen Friseurinnung Laval bei.

Darüber hinaus, so Spitzner, habe Jung sowohl im Landesinnungsverband als auch im Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks wichtige Akzente bei Tarifabschlüssen und in der Berufsbildung gesetzt. Im Landesinnungsverband war der Marktoberdorfer Vorstandsmitglied und Kammersprecher für den Regierungsbezirk Schwaben sowie Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Soziales und der Tarifkommission. Anerkennung fand auch Jungs kommunales Engagement. Seit 1984 gehört er dem Marktoberdorfer Stadtrat an. Dort war er lange Jahre Sprecher der Fraktion der Freien Wähler (FW). Zudem war Jung Vorsitzender der Wählergruppierung in Marktoberdorf und Kassier des FW-Landesverbandes. Gewürdigt wurde auch seine ehrenamtliche Richtertätigkeit beim Finanzgericht München (1986 bis 2001). Für seinen Einsatz in Beruf und Politik erhielt Jung jetzt aus Händen von Wirtschafts-Staatssekretär Hans Spitzner im Festsaal des Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft in München das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Damit würdige der Bundespräsident die 'vorbildlichen Leistungen zum Wohle der Allgemeinheit', betonte Spitzner, der Jung in Vertretung von Wirtschaftsminister Otto Wiesheu die Insignien überreichte.

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