Memmingen / Selb
ECDC muss zweimal gegen den Zweiten ran

Am Wochenende lautet die Aufgabe für den Eishockey-Bayernligisten ECDC: zweimal gegen den Zweiten bestehen. Am Freitag treten die Indians als Vierter ab 20 Uhr in Selb an, am Sonntag empfangen sie die Selber ab 18.30 Uhr am Hühnerberg.

Am Ende der Vorrunde und zum Beginn der Rückrunde ist es in der Bayernliga seit ein paar Jahren üblich, das man sich an einem Wochenende mit demselben Gegner duelliert. Während die Indians dabei in den vergangenen beiden Spielzeiten mit Ulm und Buchloe zwei Derby-Gegner hatten, ist es dieses Jahr mit dem VER Selb ein ganzes anderes Kaliber.

Bei den Indians steht hinter Martin Löhle ein Fragezeichen, der mit starken Halswirbel-Problemen aus dem vergangenen Wochenende ging. Jürgen Wiese wird voraussichtlich nach überstandener Grippe ebenso wieder dabei sein wie Helge Pyka. Fehlen werden wohl Andi Börner und Juniorenverteidiger Ramon Waldmann, der noch eine «Spieldauer» absitzen muss. Seit 1. Dezember ist auch Stürmer Dennis Erdelean spielberechtigt, der bereits die Vorbereitung bei den Indians absolviert hat.

Er wird vorwiegend bei den Junioren zum Einsatz kommen, aber mit Sicherheit auch das eine oder andere Mal im Seniorenkader auftauchen.

Weiteste Fahrt der Saison

Die weiteste Fahrt der Saison steht am heutigen Freitag an: Die «Wölfe» spielen im Schnitt vor rund 1300 Zuschauern und belegen derzeit den zweiten Rang in der Tabelle. Mit einem fanatischen Publikum im Rücken möchte der VER seine nahezu weiße «Heimspiel-Weste» bewahren.

Erster der Dritteltabelle

Lediglich gegen Erding (2:7) klappte es nicht mit einem Heimerfolg. Ansonsten gab es teilweise deutliche Siege, zuletzt ein 12:0 gegen Dingolfing. Auch der bis dato verlustpunktfreie TEV Miesbach musste in Franken Federn lassen. Den Grundstein legen die Selber oft im ersten Abschnitt. In der entsprechenden Dritteltabelle führen sie.

Trainer Cory Holden kann fast aus dem Vollen schöpfen. Bis auf den gesperrten Torhüter Manuel Kümpel, der am Freitag noch pausieren muss, und Dennis Thielsch (Matchstrafe gegen Peißenberg) sind die Wölfe komplett.

Erfolgreichster Scorer ist der Deutsch-Tscheche Martin Sekera, der vor der Saison aus Bremerhaven zum VER kam. Er hat momentan 30 Punkte auf dem Konto. Aber auch Peter Hendrickson und der Tscheche Martin Lamich sind in der Scorerliste der Bayernliga vorne zu finden. Auswärts stehen die Selber bislang bei drei Siegen und vier Niederlagen. Den höchsten und vielleicht überraschendsten Erfolg feierten sie mit einem 7:0 in Waldkraiburg. Zuletzt gab es auswärts aber zwei Niederlagen.

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