Obergünzburg
Durchschnittliches Jahr für Imker

Auf ein durchschnittlich ertragreiches Honigjahr 2009 können die Günztaler Imker zurückblicken. Die Frühtrachternte fiel allgemein gut, teilweise sehr gut aus, während die Sommertracht überwiegend unter dem Durchschnitt lag. Eine erwartete Waldtracht fiel allgemein völlig aus. Sogar in ganz typischen Waldtrachtgebieten wie dem Schwarzwald war nichts zu holen. Für die Imker bedeutete dies, dass sie frühzeitig, bereits Mitte Juli, die letzte Honigernte einbrachten und daran anschließend mit der Varroabehandlung und der Einfütterung beginnen konnten. Dies war das Resümee, das Vorstand Fritz Haas bei der Versammlung des Imkervereines Günztal ziehen konnte.

Er brachte die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten und -techniken in Erinnerung, die Varroamilbe übers Jahr in Schach zu halten. Haas empfahl, die für die Imker ruhige Winterzeit neben den üblichen Arbeiten zur Weiterbildung zu nutzen und verwies auf die umfangreiche Bibliothek und Videothek des Vereines und das neue Kursangebot der Imkerschule in Kaufbeuren-Kleinkemnat.

Der Imkerverein Günztal wird künftig auch im Internet mit einer eigenen Seite präsent sein. Der Landesverband Bayerischer Imker organisiert seinen Webauftritt neu und gibt allen angeschlossenen Imkervereinen die Möglichkeit, sich mit einer eigenen Webseite anzuschließen. Dazu werden Schulungen angeboten.

Vereinskerze neu gegossen und gestaltet

Mit einer Überraschung wartete Mitglied Harald Polzer, Bürgermeister von Eggenthal, auf: Die Imkervereine Ronsberg und Obergünzburg fusionierten im Jahre 1996. Ronsberg brachte eine große Imkerkerze mit in die Ehe, die, in die Jahre gekommen, renovierungsbedürftig wurde. Brauch ist, mit dieser Kerze verstorbenen Imkern zu gedenken und sie am Grab aufzustellen. Diese Kerze mit einem Gewicht von etwa fünf Kilogramm goss Harald Polzer mit viel Mühe und Vorversuchen neu und ließ sie von Kerzendesignerin Buberitz aus Unteregg neu gestalten.

Mit großem Beifall wurde die neue Kerze nach der Enthüllung aufgenommen und Harald Polzer für sein Engagement gedankt. Möglich wurde dies durch Wachs- und Materialspenden von Ehrenvorstand Oswald Schöttner aus Ronsberg und zweitem Vorstand Christian Altthaler aus Eglofs.

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