Memmingen
Dramatische Schlussphase

Zwei Tage nach dem Kantersieg im Derby gegen Sonthofen hat der Eishockey-Bayernligist ECDC Memmingen beim Spiel in Regensburg erneut eine gute Leistung gezeigt. Am Ende verloren die «Indians» beim Spitzenteam vor 1624 Zuschauern in der Donau-Arena knapp mit 3:4 (1:2/1:0/1:1/0:1).

Vor allem die letzten Sekunden der Partie hatten es in sich: 42 Sekunden vor dem Ende gingen die Einheimischen mit 3:2 in Führung, ehe ECDC-Stürmer James Nagle 13 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit der Ausgleich gelang. Die weiteren Treffer für die Gäste erzielten Markus Kerber und Martin Löhle.

Die Indians traten ohne Andreas Börner, der sich beim Derby verletzt hatte, und den kranken Ingo Nieder an. Dafür war erneut Juniorenspieler Oliver Seitz dabei. Die Gäste erwischten einen Start nach Maß - Markus Kerber traf in Überzahl bereits nach zwei Minuten zur Führung. Danach bestimmte aber Regensburg das Geschehen und kam nach einem Fehlpass des ECDC hinter dem eigenen Tor in der achten Minute durch Sven Gerike zum Ausgleich. Als zwei Memminger gleichzeitig auf der Strafbank Platz nahmen, war es erneut der agile Gerike, der die Führung für die Hausherren erzielte.

Beide Teams hatten in der Folge weitere Chancen, weitere Tore fielen jedoch nicht.

Eine Hiobsbotschaft gab es dann für die Trainer Klaus Micheller und Werner Tenschert in der Drittelpause - Verteidiger Ferdinand Voss konnte wegen Schmerzen im Handgelenk nicht weiterspielen. Auf dem Eis ging es dennoch spannend weiter. In der 25. Minute gaben die beiden Schiedsrichter einen Treffer für Regensburg nicht, weil das Tor mit dem Schlittschuh erzielte wurde. Kurz darauf griffen die Unparteiischen wieder entscheidend ein: Nach einer Bankstrafe für Regensburg bekam Regensburgs Bester, Gerike, eine Zehn-Minuten-Strafe aufgebrummt. Die Indians nutzten dies und glichen durch Martin Löhle zum 2:2 aus. Die «Rot-Weißen» setzten nun nach, versäumten es aber, gegen die sichtlich verunsicherten Regensburger weitere Treffer zu erzielen.

Im letzten Abschnitt verteidigte Memmingen das Unentschieden souverän bis in die Schlussminuten. Als sich alle auf ein 2:2 eingestellt hatten, überschlugen sich die Ereignisse: Memmingens Kerber musste 73 Sekunden vor dem Ende auf die Strafbank. Diese Chance nutzten die Gastgeber durch Klisa 42 Sekunden vor Schluss zum 3:2. Als Regensburg 30 Sekunden vor dem Ende ebenfalls eine Strafzeit bekam, setzten die Gäste alles auf eine Karte, nahmen Torwart Patrick Vetter aus dem Gehäuse und schickten einen sechsten Feldspieler aufs Eis.

Nur ein Volltreffer

James Nagle nutzte die Überzahl 13 Sekunden vor Schluss zum 3:3 und sicherte dem ECDC einen Punkt. Daniel Huber holte für die Gastgeber einen weiteren Zähler, weil er als Einziger im Penaltyschießen traf.

Ergebnisse Weitere Resultate auch im Internet unter www.bayernliga.com

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