Kaufbeuren
Diskussionen um ein Parkhaus, das noch gar nicht gebaut werden soll

Keineswegs mitverantwortlich für den möglichen Bau eines Parkhauses im Kaufbeurer Forettle, einem teils brach liegenden innenstadtnahen Areal, wollen die Kaufbeurer SPD-Stadträte Ralf Nahm und Helga Ilgenfritz sein. Eine Protokollnotiz soll einem entsprechenden Beschluss des Kaufbeurer Stadtrates angefügt werden. Dabei wurde bei dem Tagesordnungspunkt eigentlich gar nicht über den Bau eines solchen Parkhauses entschieden. Es ging nur darum, das Vorhaben pro forma in einen Antrag an die Regierung von Schwaben hineinzuschreiben - um im Falle eines Falles auch Fördergelder bekommen zu können.

Werde es nicht hineingeschrieben, könne grundsätzlich kein Fördergeld beantragt werden. Oberbürgermeister Stefan Bosse (CSU) verwies mehrfach auf diesen Punkt: «Wir entscheiden heute gar nicht über ein Parkhaus.» Trotzdem bestanden die beiden SPD-Räte auf die entsprechende Notiz. Die Idee, ein solches Parkhaus bei der Neugestaltung des Forettles zu errichten, war seinerzeit unter anderem von Studenten aufgebracht worden, die eine Studie zu dem Thema bearbeitet hatten. Mehr war aber bislang auch nicht geschehen. Helga Ilgenfritz fand ein Parkhaus im Forettle «sinnlos».

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