Kempten
«Die Ziege» sorgt weiter für Wirbel

Weiter für Wirbel sorgt die Inszenierung des Stücks «Die Ziege oder Wer ist Sylvia?» am Theater in Kempten (TiK): Wie berichtet verließen rund 250 meist 13- und 14-jährige Schüler der 7. und 8. Klassen des Allgäu-Gymnasiums - auf Anraten des Ensembles noch vor Vorstellungsbeginn das Stadttheater. Die a.gon-Theaterproduktion München, die die Inszenierung von Christian Stückl präsentierte, betont nun, dass sie - entgegen Erklärungen des TiK - im Vorfeld durchaus eine Altersempfehlung gegeben habe.

«Es gab einen schriftlichen Verkehr zwischen uns und dem Theater in Kempten, in dem wir vorsorglich darauf hingewiesen haben, dass das Stück nicht geeignet ist für Schüler unter 15 Jahren», sagt a.gon-Geschäftsführer Stefan Zimmermann. Die TiK-Verantwortlichen erklären, dass ihnen nicht an gegenseitigen Schuldzuweisungen, sondern an konstruktiven Lösungen gelegen ist. «Wir werden künftig eine noch intensivere Vernetzung aller Beteiligten forcieren, die Alterseinschätzung eines Ensembles überprüfen und mit unserer verantwortungsbewusst abgleichen», sagt Theaterdirektor Peter Baumgardt. In dem gezeigten Stück «Die Ziege oder Wer ist Sylvia?» geht es um Drastisches: Im Mittelpunkt steht das Bekenntnis eines Familienvaters, eine Ziege zu lieben - auch sexuell.

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