Kempten
Die Schatzkammer der Stadt: das Museumsdepot

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Plätzchen, Kerzenschein, der Geruch der Tannenzweige und Geschichten vom Christkind: Bald ist Heiligabend. Damit diese «längsten» 24 Tage des Jahres ein wenig schneller vergehen, werden ab heute wieder die Türchen der Adventskalender geöffnet. Auch die Lokalredaktion will sich daran beteiligen. Bis Weihnachten öffnen wir im AZ-Adventskalender die Tür zu Orten, die man sonst nicht zu Gesicht bekommt. Den Auftakt macht das Museumsdepot.

Diese Türen sind normalerweise fest verschlossen. Schon, damit Feuchtigkeit und Staub nicht nach drinnen dringen und Schaden anrichten. Schließlich liegt einiges an Wert in dieser schlichten Industriehalle, deren genaue Lage ein gut gehütetes Geheimnis ist: Zwischen 30000 und 40000 Objekte aus rund 2000 Jahren Stadtgeschichte lagern im Kemptener Museumsdepot. All das eben, was gerade nicht in einem der Museen gezeigt wird. Münzen, Säbel, alte Glasgefäße, Möbel, Dokumente - fast jeder Zentimeter der Halle ist mittlerweile mit Regalen zugebaut. Auch Weihnachtliches findet sich darin - zum Beispiel 13 alte Adventskalender. Eine Kaufbeurerin hatte die Stücke aus der Kindheit ihres Mannes im Dachboden gefunden und sie der Stadt geschenkt. In säurefreies Papier gewickelt, schlummern die Kalender nun, bis sie vielleicht bei einer Ausstellung Verwendung finden.

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