Die meisten Anliegen sind kein Problem

Jengen | maf | Die Anregungen aus den Bürgerversammlungen in den Ortsteilen besprachen die Jengener Gemeinderäte bei ihrer jüngsten Sitzung. Dabei handelte es sich zumeist um Kleinigkeiten, die ohne großen Aufwand umgesetzt werden können. Einige Anträge wurden auch geschlossen abgelehnt.

Jengen

l Parksituation Flohmarkt: Damit bei den Flohmärkten rund um das Jengener Möbelhaus nicht regelmäßig Rettungswege und Anliegerstraßen zugeparkt werden, sollen in Absprache mit dem Veranstalter diese mit Absperrband abgeriegelt werden. Zudem hat die Buchloer Polizei laut Bürgermeister Franz Hauck zugesagt, die parkenden Fahrzeuge stärker zu überwachen.

l Ausbau Alleestraße: Nicht ganz so einfach gestaltet sich der geforderte Endausbau der Alleestraße. Bevor dieses kostspielige Projekt angegangen wird, soll zunächst geklärt werden, wie und in welcher Höhe die Kosten auf die Anlieger umgelegt werden können und welcher Ausbauzustand angestrebt wird. Allgemeines Einvernehmen gab es im Rat zum Vorschlag von Hauck, zumindest den Ausbau der bisher lediglich gekiesten Stichstraßen, die von der Alleestraße abzweigen, in den Haushalt 2009 aufzunehmen.

l Einsparungen beim Winterdienst: Während sich die Räte einig waren, dass es innerorts nicht sinnvoll sei, den Winterdienst einzuschränken, steht die Räumung der südlichen Ortsverbindung zwischen Ummenhofen und Waal zur Disposition. Es sei jedem zuzumuten, bei entsprechender Witterung die weiter nördlich parallel zur betreffenden Straße verlaufende Verbindung in den Singoldmarkt zu nutzen. Allerdings müsse eine Einschränkung des Winterdienstes dort mit der Gemeinde Waal abgesprochen werden, damit bei Schnee und Eis an der Gemeindegrenze nicht der Straßenzustand wechselt.

Beckstetten

l Senkkasten am Bushäuschen: Ein Beckstettener hatte beklagt, dass der Senkkasten am örtlichen Bushäuschen zu tief liege. Dieses Problem werde vom zuständigen Kreisbauhof bei nächster Gelegenheit behoben, so Hauck.

Weinhausen

l Hundesteuer: Ein verärgerter Weinhausener hatte beantragt, die Hundesteuer in der Gemeinde zu verdoppeln. Die Räte waren jedoch einstimmig dafür, die Sätze bei 35 Euro pro Jahr für den ersten, 60 Euro für den zweiten und 95 Euro für jeden weiteren Hund zu belassen. Kampfhunde werden weiterhin mit 620 Euro pro Jahr besteuert. Die korrekte und vollständige Meldung der Tiere werde regelmäßig überprüft, teilte Hauck auf Anfrage von Winfried Schorer mit.

Ummenhofen

l Abfalleimer: Auch künftig wird es keinen Abfalleimer am Ummenhofener Friedhof geben. Ein solches Behältnis fülle sich erfahrungsgemäß schnell mit Hausmüll. Deshalb wurde der Antrag einstimmig abgelehnt und an die Friedhofsbesucher appelliert, ihren Müll wieder mit nach Hause zu nehmen.

l Pflegemaßnahmen: Einige angemahnte Gehölze rund um Ummenhofen wurden bereits oder werden bei nächster Gelegenheit zurückgeschnitten. Auch das Streichen von schäbigen Brückengeländern sei bereits in den Arbeitsplan der Gemeindearbeiter aufgenommen worden.

Eurishofen

Weg nach Schwäbishofen: Der Feldweg zwischen Eurishofen und Schwäbishofen ist an einigen Stellen abgerutscht. Um das Problem zu beheben, will die Gemeinde die Trasse bis in Frosttiefe ausbaggern lassen, neu verfüllen, auskoffern und planieren. So sei es später auch problemlos möglich, den Weg mit einer Spritzdecke zu versehen. 'Das ist kein Ausbau, sondern eine reine Unterhaltsmaßnahme', so der Bürgermeister.

Vorfahrtsregelung: Bei einer Verkehrsschau mit der Polizei und Experten soll beurteilt werden, wie künftig die Vorfahrt zwischen dem Pfarrberg und dem Postberg in Eurishofen geregelt wird. Momentan gilt dort rechts vor links, was allerdings immer wieder zu gefährlichen Situationen führe.

l Hühnerbach: Die Brücke über den Hühnerbach südlich des Dorfes wird ebenfalls demnächst in Augenschein genommen. Bei der Bürgerversammlung waren das fehlende Geländer und der schlechte Bauzustand des Übergangs, der lediglich für den landwirtschaftlichen Verkehr gedacht ist, angemahnt. Die ebenfalls angeregte Räumung des Bachbettes soll mit der Flussmeisterei besprochen werden.

Weicht

l Ortsschild: Einstimmig sprachen sich die Räte dafür aus, das Weichter Ortsschild an der nördlichen Dorfausfahrt weiter in Richtung Wiedergeltingen zu versetzen, um den Verkehr früher zu bremsen. Neuer Standort soll nördlich der Zufahrt zum dortigen Reiterhof sein, weil dort die geschlossene Bebauung beginnt.

l Randsteine in der Gartenstraße: Bei der nächsten 'Asphaltier-Aktion' der Gemeinde sollen die Randsteine in der Gartenstraße wieder befestigt werden. Diese hatten sich nach dem Einbau einer Wasserleitung gehoben.

l Vorfahrtsregelung: Keinen Änderungsbedarf sehen die Jengener Räte bei der Vorfahrtsregelung zwischen Schafstadel und Gartenstraße. Dort gelte 'ganz klar' rechts-vor-links, was an dieser Stelle auch sinnvoll sei.

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