Die Mannschaft braucht noch Zeit

Trainer Regi van Acker zum Saisonstart von Casino Bregenz - Heute kommt Rapid Wien Bregenz (bes). Bregenz ist vor allem für sein Casino und die Theater-Aufführungen bekannt. Viele Westallgäuer pilgern allerdings weniger wegen des Festspielhauses nach Vorarlberg, sondern vielmehr wegen des Casino-Stadions, das direkt daneben liegt. Dort, an der Mehrerauer Straße, trägt Fußball-Erstligist Casino Schwarz-Weiss Bregenz seine Heimspiele aus. Am heutigen Mittwoch fällt der Startschuss für die Saison 2004/05 in der T-Mobile Bundesliga. Bregenz empfängt ab 19.30 Uhr den Traditionsklub Rapid Wien.

Letztes Jahr absolvierten die Bregenzer die beste Spielzeit seit langem. Dümpelte man in der Vergangenheit oft im Tabellenkeller herum, landete das Team von Trainer Regi van Acker auf einem beachtlichen fünften Tabellenplatz, der zur Teilnahme am UI-Cup berechtigte. Hier war in der ersten Runde bereits Schluss: Bregenz siegte daheim mit 4:0 gegen den FC Khazar Universiteti (Aserbaidschan), Trainer van Acker setzte jedoch drei U17-Spieler ein, die nicht auf der UEFA-Spielerliste standen. Prompt wurde das Spiel mit 0:3 gegen die Vorarlberger gewertet. Das 1:2 im Rückspiel bedeutete schließlich das Aus. Dafür sind die Schwarz-Weissen nach einem 2:0-Sieg gegen den DSV Fortuna Wien noch im österrechischen Pokal vertreten. Auch die Vorbereitung auf die kommende Saison verlief durchwachsen. Einem 4:2 gegen eine Vorarlberger Regionalauswahl folgte ein Blitzturnier beim Vf B Friedrichshafen. Dort besiegte Casino den Gastgeber mit 2:0 und verlor gegen die iranische Nationalmannschaft mit 0:2. Gegen die Asien-Cup-Teilnehmer gab es auch noch ein Spiel über 90 Minuten: Am Ende setzte es eine 1:5-Packung. Allerdings holten sich die Österreicher am vergangenen Samstag beim schweizer Erstligisten FC Aarau neues Selbstvertrauen und siegten mit 3:1.'Wir haben nur drei Wochen Vorbereitung gehabt, sieben Stammspieler verloren und neun Neue geholt. Die Mannschaft braucht noch Zeit', sagt der belgische Trainer. Vor allem der Abgang von Torjäger Axel Lawaree (Rapid Wien) liegt dem 49-Jährigen schwer im Magen. Außerdem haben Offensivspieler Laszlo Klausz (früher Waldhof Mannheim) und der gebürtige Kemptener Serkan Arslan den Verein verlassen. 'Wir wollen in den ersten Wochen nicht zu viele Punkte verlieren', lautet die vorsichtige Vorgabe van Ackers. Zum Kader des Erstligisten gehören zwei Spieler, die den Fußball-Fans aus Deutschland bekannt sind: Der Belgier Gunther Schepens (31) war beim Karlsruher SC unter Vertrag und erzielte in der vergangenen Saison acht Treffer. Der 33-jährige Mirko Dickhaut verteidigte zuvor beim Vf L Bochum und Eintracht Frankfurt. Sie sollen helfen, den Verein wieder auf einen gesicherten Mittelfeldplatz zu führen. Dabei vertraut van Acker vor allem der Heimstärke seiner Mannschaft. Karten für die Heimspiele von Casino Bregenz und weitere Infos gibt es unter Telefon (0043) 5574 42795 und im Internet unter www. swbregenz. at

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