Die gute Stube ist fertig, der Festsaal folgt in Kürze

Lauben (mor). - Dass beim schönen äußeren Rahmen auch alles im Rahmen bleibe, dass die Preise gastronomisch und nicht astronomisch ausfallen und das flüssige Manna immer in ausreichendem Maße fließen möge - das wünschte Laubens Pfarrer Rudolf Baur schmunzelnd den neuen Betreibern des 'Birkenmoos', Mario Schleßies und seiner Lebensgefährtin Cornelia Seidel. Nach dreimonatiger Teilrenovierung wurde das Gemeinschaftshaus mit einem Festakt feierlich wieder eröffnet. Der Abschluss des ersten Sanierungsabschnitts wurde in zwei Etappen eingeweiht: Zuerst begutachteten Gemeinderat, Vertreter der Vereine, Handwerker und weitere geladene Gäste das 'neue Birkenmoos' - tags darauf den ersten Renovierung-Abschnitt der Renoviertezu einem Stelldichein, am Samstag war das Gemeinschaftshaus und Vereinsdomizil dann für alle interessierten Bürger geöffnet. Völlig neu konzipiert wurde die 'gute Stube' des Hauses. Getrennt vom Thekenbereich bietet der Gastraum künftig den Rahmen für geschlossene Gesellschaften - frische, harmonische Farben sollen in der Stube mit ihren 55 Sitzplätzen für italienisches Flair sorgen. Bürgermeister Berthold Ziegler erläuterte die Details des ersten Renovierungsabschnitts. Zusätzlich zum Gastraum wurden auch Personalräume und Pächterwohnung aus technischer Notwendigkeit generalüberholt (Kosten mit Stube rund 90000 Euro).

In einem zweiten Abschnitt sollen ab Frühsommer Foyer und Festsaal-Sanierung (mit Beleuchtung und Beschallung) sowie der Sanitär-Bereich im Obergeschoss folgen (dafür sind insgesamt rund 500000 Euro kalkuliert). Pächter Mario Schleßies lobte bei der Schlüsselübergabe die 'offene und ehrliche Aufnahme' in Lauben. Der 41-jährige Gastronom hat sein Handwerk als Küchenmeister vor acht Jahren in der Steigenberger Hotelfachschule gelernt. Seitdem arbeitete er in der Großgastronomie als Betriebsleiter und Manager - zuletzt in Neustadt bei Hannover. In Lauben stellt sich Schleßies auf eigene Füße. 'Das Haus wird mit seiner Qualität wieder einen Namen bekommen', kündigte er an. Zum Personal gehören zehn Mitarbeiter. 'Nach 25 Jahren ist unser Gemeinschaftshaus in die Jahre gekommen. Mit der Renovierung wollen wir erreichen, dass sich unsere Bürger dort wieder wie zuhause fühlen', so Vize-Bürgermeisterin Heidi Prestel-Thommel, die die Arbeiten als Architektin mit betreut.

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