Der SV Lachen und der Geist von Aki

Lachen (fk). - Von einem 'durchwachsenen Jahr 2003 für die Fußballer' sprach Vorsitzender Hans Wiedenmayer bei der Generalversammlung des SV Lachen. Der ersten Mannschaft war es auch im zweiten Anlauf nicht gelungen, die Bezirksliga zu halten. Nach dem Weggang von Trainer Karl Akolk habe Martin Dodel ein schweres Amt angetreten, denn 'es schwebt der Geist von Aki immer noch über unserem Sportgelände', sagte der Fußball-Abteilungsleiter Walter Wersig. Er überreichte kleine Geschenke an die Trainigsfleißigsten Gerd Lichtensteiger, Peter Bickel, Wolfgang Dodel und Roland Klemens sowie die Torschützenkönige Gerd Lichtensteiger und Alexander Lipfert - beide hatten für die 'Erste' acht Tore erzielt. Jürgen Schmidt traf ferner zehn Mal für die Reserve. Nach dem Abgang von vier Spielern und dem Wechsel von drei altgedienten 'Haudegen' in den Ruhestand müsse der Hawanger Landwirt nahezu eine neue Mannschaft aufbauen, hieß es. Beim SV Lachen freut man sich jedoch, dass sieben Spieler aus dem Nachwuchs im aktiven Kader integriert worden sind. Gesprochen wurde auch darüber, dass die zweite Mannschaft jetzt in der A-Klasse Memmingen spielt: Aus der Sicht Wiedenmayers habe sich die Entscheidung, die Reserve dort spielen zu lassen, im Nachhinein als falsch herausgestellt Der Spielerkader sei einfach zu dünn. Weil sich das nicht mehr rückgängig machen lasse, müssten nun alle zusammenhalten, damit man die Saison ordnungsgemäß zu Ende bringt. Der Vorsitzende äußerte sich zufrieden darüber, dass die AH-Manager Helmut Notz und Walter Wassermann mit viel Engagement versuchten, alle einigermaßen beisammen zu halten.

Die neu gegründete Ski-Abteilung komme bei der Bevölkerung gut an, hieß es. Bei optimalen Bedingungen wurden von den beiden Abteilungsleitern Peter Brader und Michael Bickel Skikurse, Tagesfahrten, Gaudirennen und Skigymnastik angeboten. Die Damenabteilung ist in drei Gruppen aktiv - zwei Gruppen sind in der Grundschule untergebracht, eine Gruppe turnt in der Landwirtschafts-Turnhalle Memmingen. Höhepunkt sei das traditionelle Hüttenwochenende in Uttenbühl. Stress und Verantwortung, aber Geld, brachte 'Soundfactory'. Bei 379 Mitgliedern - davon sind 59 Kinder und 22 Jugendliche - ist dies laut Zweitem Kassier Herbert Rabus junior auch notwendig: 'Je älter die Jugendlichen, desto schwieriger ist die Situation' klagte Jugendleiter Peter Richter. Nach sechs Jahren gab Jugendleiter Dieter Köhn sein Amt an Richter weiter. Zum Nachfolger von Schriftführer Alwin Lichtensteiger wurde Simon Baum gewählt. Mit dem Verbands-Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden Wilhelm Hörger und Albert Walter. Das Verbands-Ehrenzeichen in Silber (30 Jahre) erhielten Gerhard Ruck und Wilhelm Stephan. Leo Krywult und Vorsitzender Hans Wiedenmayer wurden für 25-jährige Mitgliedschaft mit einer Treuenadel geehrt. Eine Auszeichnung für zehnjährige Mitgliedschaft in der Vorstandschaft wurden Richard Lichtensteiger, Günter Zettler und dem ausscheidenden Schriftführer Alwin Lichtensteiger zuteil. Urkunde und Vereinsnadel wurden Bürgermeister Herbert Rabus überreicht - Rabus ist seit 30 Jahren aktiver Schiedsrichter.

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