Den Soldaten fehlen ihre Familien

Kempten/Prizren | li | Mit einem ökumenischen Gottesdienst und einem Weihnachtsmenü im Feldlager begingen die Allgäuer Soldaten des KFOR-Einsatzes ihren Heilig Abend im Kosovo. Bis Ende Januar sind 25 Angehörige des Gebirgssanitätsregiment 42 auf dem Balkan stationiert und kümmern sich um die medizinische Versorgung der Friedenstruppen.

'Ich wünsche Ihnen auch im Namen aller Kemptener Soldaten, die an Weihnachten 2007 mit mir zusammen im KOSOVO eingesetzt sind, ein frohes Weihnachtsfest', schrieb Kommandeur Dr. Christian Fürlinger an die AZ. Bei winterlichen Temperaturen um den Gefrierpunkt, aber ohne Schnee (der liegt nur in den Bergen) feierte er den Heiligen Abend.

Im Gegensatz zu den normalen Wochen, die ohne große Pause ablaufen, gab es über die Weihnachtsfeiertage nur reduzierten Dienst in Prizren. 'Gerade in dieser Zeit empfinden die Soldaten die Abwesenheit von der Familie als besonders schmerzlich', berichtet ein Sanitäter über seine Erfahrungen. Deswegen sei das Eintreffen der Päckchen und Briefe aus der Heimat ein wichtiger Moment. 'Wir bedanken uns bei unseren Familien und den Kameraden des Gebirgssanitätsregimentes 42 für die vielen Geschenke, die uns die doch nicht ganz einfache Trennung von unseren Familien am Heiligen Abend ein wenig erleichterten', so Fürlinger. Er freut sich darauf, bald wieder nach Hause zu kommen und aufs Ski fahren.

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