Hergensweiler
«Dass nichts klappt, hat hier lange Tradition»

In bitterkalter Nacht haben die Weissnarren Hergensweiler ihren Bürgermeister Georg Betz und die Gemeinderäte aus dem Rathaus geschleppt und zur fast öffentlichen Gemeinderatssitzung in den Schnee gestellt. Die Kälte war allerdings der schlimmste Härtetest - die Sitzung zu den Klängen der Lumpenkapelle Westallgäu war zahm und friedlich.

Die Kälte war allerdings der schlimmste Härtetest - die Sitzung zu den Klängen der Lumpenkapelle Westallgäu war zahm und friedlich.

Wofür steht die Abkürzung «AK»?

Zunftmeister Daniel Hess, sein Vize Ralf Ehrle und Säcklesmeisterin Karin Hess bemängelten fehlenden Stühle. Wobei es sich in Hergensweiler nicht unbedingt gut auf allen Stühlen sitze - das Stühlesägen sei in der Gemeinde ja organisiert. «Dafür gibt es sogar AKs», so Ehrle.

Was bedeute diese Abkürzung? Karin Hess half aus mit Vorschlägen, von «arktischer Kälte» über «arbeitende Kerle» bis hin zu «Amtsblatt Komiks». Doch in diesem speziellen Fall heiße AK schlicht und einfach «aktive Kandidatensuche» für einen neuen Bürgermeister. Das habe lange Tradition in Hergensweiler. Das würde zwar nicht klappen, aber auch das habe «lange Tradition», erklärt die Säcklesmeisterin. «Wisst ihr, das nennt man Politik.»

Die Narren sind sich aber einig, dass Hergensweiler gar keinen neuen Bürgermeister brauche: «Der Alte ist doch ganz okay.» (do)

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