Attenhausen / Florida
«Das hätte ich nie gedacht»

Zum Abschluss der Saison ist der Triathlet Roland Blank (TV Memmingen) bei der Weltmeisterschaft im «Ironman 70.3» in Clearwater (Florida) an den Start gegangen. In weltweit 36 Qualifikationsrennen hatten sich 190 Profis und 1800 Altersklassen-Athleten für diese WM qualifiziert. Blank war die Qualifikation mit einem dritten Platz beim «Ironman 70.3 Germany» im August in Wiesbaden zum zweiten Mal nach 2007 gelungen. In den USA ging der Sportler aus Attenhausen in der Altersklasse 50-54 an den Start und wurde bei 70 Teilnehmern in seiner Alterskategorie in 4:24:33 Stunden Neunter. Distanz: 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren, 21 Kilometer Laufen.

Die Tage vor dem Rennen blies ein starker Wind, der ein Schwimmtraining im Meer wegen der Wellen und der starken Strömung nicht zuließ, daher entschied sich der Veranstalter am Tag vor dem Rennen, die 1,9-Kilometer-Schwimmstrecke in den Yachthafen von Clearwater Beach zu verlegen und die Athleten einzeln hintereinander ins Wasser zu lassen. Am Renntag herrschte tolles Wetter. Kein Lüftchen war zu spüren, als gegen 6.45 Uhr der Wettkampf begann. Das Wasser im Hafen war nicht sehr tief, sodass an manchen Stellen die Athleten in das auf dem Grund wachsende Seegras griffen. Obwohl Schwimmen nicht seine beste Disziplin ist, stieg Blank nach 32:16 Minuten auf Position 24 aus dem Wasser und wechselte auf das Rad.

Flache Radstrecke

«Die 90 Kilometer lange Radstrecke, die auf autobahnähnlichen Straßen durch die Stadt von Clearwater führte, war total flach, was für schnelle Zeiten sorgte», so der Triathlet aus Attenhausen, der als starker Radler gilt. Er absolvierte diese Disziplin in 2:11:45 Stunden und schob sich in der Altersklassenwertung auf Platz sechs vor. Darüber freute sich Blank sehr: «Einen Schnitt von mehr als 40 Stundenkilometern habe ich über 90 Kilometer noch nie gefahren.» Der abschließende Halbmarathon über 21 Kilometer war in zwei Laufrunden zwischen dem Strand und der Stadt Clearwater zu bestreiten. Dabei musste in jeder Runde zweimal über eine 30 Meter hohe Bogenbrücke, die «Clearwater Beach» mit der Stadt verbindet, gelaufen werden.

«Obwohl ich mich in der zweiten Runde nicht mehr so gut fühlte», musste Blank nur drei Konkurrenten passieren lassen und lief in der Zeit von 1:34:11 Stunden als Neunter seiner Altersklasse ins Ziel. Damit unterbot er seine Laufzeit aus dem Jahre 2007 um vier Minuten und war zugleich bestplatzierter Deutscher in seiner Altersklasse. Im Gesamtklassement belegte er mit der Gesamtzeit 4:24:33 Stunden Platz 366. Blank glücklich: «Dass ich es so weit nach vorne schaffe, hätte ich nie gedacht.» Den Gesamtsieg holte sich der Deutsche Michael Raelert.

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