Buchloe / Kaufbeuren
Dank an Lebensretter

«Spende Blut - rette Leben» - mehr als 240000 Menschen aus Bayern folgten im vergangenen Jahr diesem Aufruf und spendeten Blut zugunsten Kranker und Verletzter. Nun ehrte Christa Prinzessin von Thurn und Taxis, Präsidentin des Bayerischen Roten Kreuzes, rund 160 besonders engagierte Blutspender mit der Ehrennadeln und der Ehrenplaketten.

Für diesen jahrzehntelangen Einsatz zum Wohl anderer Menschen bedankte sich der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes im Gablonzer Haus Kaufbeuren. «Die Auszeichnung ist ein Dankeschön für Ihre selbstlose Hilfe für Verletzte und Kranke. Sie haben in vielfacher Weise bewiesen, dass Sie Verantwortung übernehmen. Sie machen etwas ganz Besonderes, Sie schenken Ihren Mitmenschen einen wichtigen Teil von sich selbst - ihren Lebenssaft», sagte Christa von Thurn und Taxis.

Georg Götz, Geschäftsführer des Blutspendedienstes, ergänzte: «Wir sind stolz und glücklich unsere zuverlässigsten Spender auszeichnen zu dürfen. Sie sind es, die es dem Blutspendedienst des BRK ermöglichen, über 80 Prozent des Bedarfs an Blutpräparaten in Bayern zu decken.

» Götz erläuterte, dass durch verbesserte medizinische Leistungen und durch den demografischen Wandel in den nächsten Jahren zwei bis vier Prozent steigender Blutbedarf bestehe. Dieser Mehrbedarf werde über die Jahre zu einem Mangel an Blutspenden führen.

Regierungsvizepräsident Josef Gedigader vom Bezirk Schwaben sagte: «Blut spenden heißt Leben spenden. Jeder von uns kann durch Krankheit oder Unfall in allergrößte Not kommen und auf das Blut anderer Menschen angewiesen sein.» Trotz intensiver Forschung sei es bislang nicht gelungen, Blut künstlich herzustellen. Deshalb sei es gut zu wissen, dass es Menschen gibt, die immer wieder bereit sind, selbstlos Blut zu spenden.

«Gemeinsam Leben retten» dieser Satz treffe auf alle Anwesenden zu und sei dringender denn je. 40 Prozent der bayerischen Bevölkerung engagiere sich ehrenamtlich, sagte Angelika Schorer, stellvertretende Landrätin und Mitglied des Landtags. «Unser Gesundheitssystem wäre ohne die vielen Blutspender hilflos».

Gerhard Bucher, zweiter Bürgermeister von Kaufbeuren, schloss sich seinen Vorrednern an und zitierte einen französischen Schriftsteller: «Was man uns auch Gutes über uns sagen mag, man sagt nichts Neues». Er selbst stehe hier als Empfänger, aber auch als Spender. Bucher ermunterte alle, weiter zu machen. Besonderer Dank seitens aller Redner galt auch den ehrenamtlichen Helfern des BRK.

Das könnte Sie auch interessieren

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen
Powered by Gogol Publishing 2002-2019