Damm nicht zu nah an den Häusern errichten

Lamerdingen | rim | Bei ihrer ersten Sitzung im Jahr 2008 beschäftigten sich die Gemeinderäte Lamerdingens mit dem Standort des Hochwasserrückhaltebeckens südlich von Dillishausen. Bertram Mooser vom Kaufbeurer Ingenieurbüro Kolb und Mooser stellte zwei Varianten für den Dammbau an der Salach vor, eine nah am Dorf, die andere in weiterer Entfernung südlich.

Für den Damm in der Nähe des Ortes spreche die Möglichkeit, auf der Krone einen Wirtschaftsweg bis zur Staatsstraße verlängern zu können, sagte Mooser. Bei der weiter südlich gelegenen Variante sei vorteilhaft, dass ein Großteil des Grundes bereits in Gemeindebesitz sei. Außerdem werde eine Quellfassung an der Salach im Falle eines hundertjährigen Hochwassers nicht überflutet. Die Quelle diene der Gemeinde als Wassernotversorgung. Im Falle einer Überflutung ist die Qualität dieses Wassers gefährdet.

'Der nächste Schritt ist nun eine Untersuchung des Bodens', sagte Mooser, damit das Wasser nicht unterhalb des Dammes hindurchdrücke. Gefährlich könne das vor allem dann werden, wenn der Damm in Nachbarschaft zu Dillishausen errichtet werde. 'Dann können die nächsten Häuser durch einen Anstieg des Grundwassers beschädigt werden', sagte Mooser.

Das Für und Wider musste nicht lange abgewogen werden. Mehr Sicherheit, wenn der Damm in weiterer Entfernung liegt, dazu der Grund schon in Gemeindebesitz und der Schutz der Quellfassung gaben den Ausschlag für die südliche Lösung. Das Ingenieurbüro wird nun die nächsten Schritte veranlassen.

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