Westallgäu
Damit es richtig knallt

Brennende Balkone, Wohnungen oder gar Häuser, Rettungseinsätze und witterungsbedingte Unfälle - den Feuerwehren in Deutschland steht heute an Silvester eine der arbeitsreichsten Nächte des Jahres bevor. Den Großteil der Einsätze machen Brände aus. «Zumeist sind diese durch unachtsamen Umgang mit Feuerwerkskörpern verursacht», betont Kreisbrandrat Friedhold Schneider.

Nicht geprüfte Knallkörper - illegal eingeführte oder auch selbst gebastelte - stellen eine besondere Gefahr dar und beinhalten ein hohes Verletzungsrisiko. «Vor allem Minderjährige sind von Feuerwerkskörpern fasziniert», weiß Schneider. Erwachsene sollten daher mit ihren Kindern über die Gefahren reden. Wer umsichtig und verantwortungsvoll mit Böllern umgeht, kann als Vorbild so manche schwere Verletzung verhindern. «Allein im Landkreis Lindau gab es in der Silvesternacht 2008/2009 acht Feuerwehreinsätze», erinnert Schneider.

Die Feuerwehren im Landkreis geben folgende Tipps für eine möglichst sichere Silvesterfeier:

Feuerwerkskörper und Raketen sind «Sprengstoff» und nicht für Jugendliche unter 18 Jahren geeignet.

Unbedingt zu beachten sind die Hinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossen Räumen verboten.

Wichtig ist ein ausreichender Sicherheitsabstand. Böller und Raketen sollten niemals blindlings weggeworfen oder abgefeuert werden. Nicht gezündete Feuerwerkskörper («Blindgänger») dürfen auf keinen Fall erneut angezündet werden.

Feuerwerkskörper niemals direkt am Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen, aufbewahren.

Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände sollten in der Silvesternacht von Balkonen und Terrassen entfernt werden. Fenster und Türen möglichst geschlossen halten, damit keine Böller oder Funken in die Wohnung eindringen können.

Bei einem Brand oder Unfall sofort per Telefon den Notruf 112 wählen.

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