Kempten
«Damals wie heute eine Leuchtboje»

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150 Jahre alt, aber immer noch voller Kraft und Elan - so präsentierte sich die Kolpingfamilie Kempten bei ihrer Jubiläumsfeier. Mit einem Festgottesdienst in der Basilika St. Lorenz und einer Feier im Kolpinghaus erinnerte der heute 200 Mitglieder zählende Verein an seine Gründung am 18. Dezember 1859 durch den Religionsprofessor Johann von Hiltensberger im Gasthaus Strauß in der Memminger Straße.

Damals wie heute, betonte Weihbischof Dr. Anton Losinger im Festgottesdienst, ist die Kolpingfamilie mit ihren Idealen «eine Leuchtboje» in der Gesellschaft. Kolpings Ideen der Familie, der Bildung und des Kolpinghauses als Treffpunkt, seien aktueller denn je.

Oberbürgermeister Dr. Ulrich Netzer wies auf die wichtige Rolle der Kolpingfamilie in der Entwicklung der Stadt hin. Der Verein sei präsent, unter anderem durch das breite Bildungsangebot des Bildungszentrums aber auch durch die Aufführungen des Jugendtheaters, die aus dem kulturellen Leben Kemptens nicht mehr wegzudenken seien.

Erstmals Frau an der Spitze

Barbara Breher, stellvertretende Bundesvorsitzende des Kolpingwerks Deutschland, wünschte Nicole Hock, der ersten weiblichen Vorsitzenden in der 150-jährigen Geschichte der Kolpingsfamilie Kempten, und den Mitgliedern, Mut sich in Politik und Gesellschaft einzumischen. Die Mitglieder der Kolpingsfamilie, so Breher, sollen weiterhin die Augen aufmachen, um zu erkennen, wo Hilfe benötigt wird.

Als Nicole Hock nach dem historischen Rückblick von Martin Scheidl den Oberallgäuer Landrat Gebhard Kaiser, Diözesanpräses Alois Zeller, Bezirkspräses Ralf Eger, Gerd Kirsch, Leiter des Bildungszentrums Kaufbeuren-Kempten, und Barbara Breher fragte, was diese mit Kolping verbänden, fiel immer wieder das Wort «Gemeinschaftsgefühl». Ein Gefühl, das in der Kolpingfamilie Generationen übergreifend zu erleben ist, wie das Festprogramm bewies.

Hans Mögele trug ein launiges Gedicht von Karla Arnold vor, in die sie Erlebnisse einer Seniorenreise packte, während die Mitglieder des Jugendtheaters mit einem Sketch und Liedern aus ihren Musical-Erfolgen frischen Wind auf die Bühne brachten.

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