Kaufbeuren
Crescentia-Wallfahrt steht im Mittelpunkt des Tags der Seelsorge

Zum Tag der Seelsorge trafen sich im Gasthaus «Germaringer Hof» in Obergermaringen Priester, Diakone, pastorale Mitarbeiter, Pfarrhausfrauen, Vertreter des Dekanatsrates und der Pfarrgemeinderäte des Dekanates Kaufbeuren. In diesem Jahr stand der Tag unter dem Thema: «Crescentia-Wallfahrt: Weggemeinschaft in Dekanat und Region?»

Nach der Begrüßung durch den Dekanatsratsvorsitzenden Diakon Hermann Neuner und einem Grußwort von Bürgermeister Kaspar Rager wurden die Referenten des Nachmittags vorgestellt, verbunden mit der Hoffnung, dass das Interesse an der Crescentia-Wallfahrt gestärkt werde und am Ende der Veranstaltung aus dem Fragezeichen beim Thema ein Ausrufezeichen werde. Dr. Karl Pörnbacher erinnerte zum Einstieg an die lebendige Crescentia-Wallfahrt in Kaufbeuren im 17. und 18. Jahrhundert mit rund 70000 Wallfahrern im Jahr.

Generaloberin Schwester Regina Winter vom Crescentiakloster zeigte die Angebote des Klosters auf und lud ein zur Wallfahrt und zum Verweilen am Schrein der Heiligen sowie im neu angelegten Berggarten beim Kloster dem Sonnengesang des Heiligen Franziskus nachzuspüren. Vom Kloster werden ebenso Führungen durch die Gedenkstätte für Gruppen und speziell auch für Kinder angeboten.

Rainer Hesse vom Tourismus- und Stadtmarketing Kaufbeuren führte aus, dass die Stadt Kaufbeuren viele personelle und sachliche Ressourcen zur Verfügung stelle, Unterkünfte vermittele und die Crescentia-Wallfahrt auf vielen Ebenen organisatorisch begleite.

Doppeljubiläum 2011

Im Jahr 2011 gibt es ein Doppeljubiläum zu feiern: 750 Jahre Klostergründung und 10 Jahre Heiligsprechung. Der evangelische Stadtpfarrer der Dreifaltigkeitsgemeinde, Thomas Kretschmar, erläuterte, wie Crescentia aus evangelischer Sicht gesehen wird: «Uns trennt zwar die Struktur einer Heiligsprechung und alles, was damit zusammenhängt. Aber uns eint die Tatsache, dass Crescentia uns ein Vorbild ist und uns helfen kann, aus dem Glauben zu leben.

» In Tischgruppen wurde danach lebhaft über die Fragen diskutiert: «Was hat Crescentia uns heute zu sagen? Wer war sie in ihrer Zeit? Lohnt heute noch eine Wallfahrt zu ihr?»

Der Tag der Seelsorge endete mit einem Gedenk- und Dankgottesdienst für alle verstorbenen Priester, Diakone und kirchlichen Mitarbeiter des Dekanates. Musikalisch wurde der Gottesdienst von den Chören der Pfarreiengemeinschaft Germaringen mitgestaltet.

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