Christen vieler Nationen feiern ein Fest der Völker

Kempten (him). - Fest der Völker: Unter diesem Motto feierte die evangelische Matthäus-Gemeinde heuer das Pfingstfest. Vertreter verschiedener Nationen wirkten mit und erinnerten so beim Gottesdienst an das Sprachenwunder beim ersten Pfingstfest in Jerusalem. Damals waren Menschen unterschiedlichster Herkunft zugleich vom Geist Gottes ergriffen worden. 'Gerade in der Urlaubszeit soll mehr Leben in den Pfingstgottesdienst gebracht und das Pfingstfest mehr gewürdigt werden', schildert das Pfarrer-Ehepaar Elke und Dr. Volker Pröbstl den Hintergrund. Den entscheidenden Anstoß für das Fest gab die Idee eines Gemeindemitgliedes, einen Gottesdienst mit Vertretern verschiedener Nationen zu gestalten - und zu zeigen, dass die Verständigung unter den Völkern als Botschaft des Pfingstfestes heute immer noch Geltung hat. Aus Russland, Tschechien, England, Norwegen und Deutschland stammten die Beiträge für den Gottesdienst in Form von Liedern, Zitaten und Kunstwerken. Im Mittelpunkt der Vorbereitungen stand das Motto 'Achtung vor dem Wort': Verständigung, die der Geist Gottes schafft, und der Wunsch nach Frieden und Gerechtigkeit unter den Völkern.

Das gute Miteinander und die große Offenheit der Beteiligten ließen schöpferische Kraft und Freundschaften entstehen. Diese Kraft war auch während des Gottesdienstes zu spüren: Gemeinsam sang die Gemeinde fast alle Lieder in verschiedenen Sprachen. Internationale Klänge waren auch von Organistin Barbara Fliess und Kathrin Gann (Geige) zu hören. Den Kindern erzählte Religionspädagoge Matthias Flinner die Pfingstgeschichte. Große Aufmerksamkeit erregte jedoch die Idee eines Bischofs in Schweden: Eine Kette aus 'Perlen des Glaubens' zu knüpfen. Ähnlich wie beim Rosenkranz haben die Perlen auch hier eine bestimmte Bedeutung. Im Anschluss an den Gottesdienst hatte jeder Besucher die Möglichkeit, sich selbst eine Kette zu basteln. Sie soll die Menschen verbinden und Hilfestellung im Leben bieten. Die Menschen miteinander zu verbinden - das ist dem internationalen Gottesdienst-Team nach Ansicht der gut 100 Besucher hervorragend gelungen. Fast alle verließen bewegt den Gottesdienst.

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