Christ-Königs-Kapelle wird wie geplant im Juni fertig

Schwangau(wil). - Unter den Themen, die bei der gemeinsamen Sitzung von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung Schwangau besprochen wurden, war vorrangig die Information über den Baufortschritt der Christ-Königs-Kapelle Hohenschwangau. Wie dazu Architekt Hermann-Otto Velle mitteilte, kann der Fertigstellungstermin Anfang Juni wohl eingehalten werden. Nachdem im Juli 2003 die bischöfliche Finanzkammer den Vertrag zwischen der Pfarrkirchenstiftung und dem Wittelsbacher Ausgleichsfonds (WAF) genehmigt hatte, begannen die Sanierungsarbeiten im Herbst. Die gesamte Sanierung trägt der WAF, die Pfarrgemeinde hat die Kosten für die Inneneinrichtung zu übernehmen. Anlass zu der Vereinbarung war bekanntlich eine zweckgebundene Stiftung. Architekt Hermann-Otto Velle gab einen Überblick über die bisherigen Baumaßnahmen. Bei der günstigen Herbstwitterung konnte das Dach bis zu 95 Prozent saniert werden. Das Kupferblechdach ist fertig gestellt, sodass in der Folge die Wärmedämmung angebracht werden kann. Im Innenraum wurde der Putz abgeklopft, die Elektroinstallation und Elektroheizung teilweise eingebaut. Momentan herrscht Ruhe am Bau, erst ab März können die Innenarbeiten nach dem Einbau der Fensterfront fortgesetzt werden. Das gelang im Dezember nicht mehr. Das Konzept für den Innenraum erläuterte Kirchenpfleger Alfred Köpf. Die künstlerische Ausgestaltung wird zusammen mit Diözesanbauamt und Denkmalamt nach der Planung des Bildhauers Egon Stöckle aus Hohenfurch verwirklicht. Wie die Planzeichnungen zeigten, wird das Kirchenschiff von einer Glasabtrennung aufgeteilt in einen kleinen Vorraum und etwa gleich große Bereiche für Gestühl und Altarraum. Für die Stirnwand hat die Kirchenverwaltung bereits ein altes Tiroler Holzkreuz angeschafft - entsprechend der Widmung als Christ-König-Kirche. Das Licht der großen Fensters des ehemaligen 'Glashauses' von Schloss Hohenschwangau fällt gedämpft in die Kapelle. In mehreren Besprechungen war der Wunsch nach einer Glocke laut geworden, und der östliche der beiden kleinen Türme biete sich dafür an, meinte Kirchenpfleger Alfred Köpf. Nach einer Ortsbesichtigung liegt nun das Angebot der Glockengießerei vor. Die 35 Kilogramm schwere Glocke käme mit sämtlichen Einbaumaßnahmen, die den größeren Teil der Kosten schlucken, auf etwa 4000 Euro. Man hofft, hierfür einen Spender, möglicherweise aus Hohenschwangau, zu finden. Sein Name wird auf der Glocke verewigt.

Vortrag mit Gabriele Kuby Bei dieser Versammlung wurde im Rahmen der Veranstaltungen des Frauenbunds auf den Vortrag einer sehr gesuchten Referentin, Gabriele Kuby, hingewiesen. Die Autorin von 'Kein Friede ohne Umkehr' und 'Harry Potter - gut oder böse' spricht am 24. Juni im Saal des Hotels 'König Ludwig'. Vom 22. bis 29. April findet die diesjährige Pilger- und Studienreise der Pfarrgemeinde Schwangau statt. Die Reise führt auf den Spuren der Apostel durch Griechenland. Landschaft und Kultur werden auf den Wegen des Paulus bereist: Thessaloniki, Kavalla, Philippi, Korinth und Athen. Außerdem besucht die Gruppe die Meteora-Klöster und trifft mit einer griechisch-orthodoxen Gemeinde zusammen.

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