Lamerdingen
Bürger sollen befragt werden

Mit einer Fragebogenaktion will die Gemeinde Lamerdingen die Meinung ihrer Bürger zu einer zentralen Wasserenthärtungsanlage in Erfahrung bringen. Mit einem Härtegrad von drei habe die Gemeinde «sehr hartes» Wasser, erläuterte Bürgermeister Konrad Schulze. Es gelte daher, zu klären, ob man den Bürgern eine entsprechende Anlage zur Verfügung stellen wolle.

So habe der Bau einer Wasserenthärtungsanlage - wie er in Buchloe derzeit diskutiert wird und dessen Resonanz in der Bevölkerung ab kommender Woche ebenfalls mit einer Umfrage erforscht werden soll - zahlreiche Vorteile. Zentral enthärtetes Wasser ermögliche eine effizientere Wassererwärmung, verlängere die Lebensdauer von Wasch- und Spülmaschinen und biete Einsparungspotenzial an Reinigungsmitteln. «Demgegenüber steht natürlich eine Erhöhung der Wasserkosten um bis zu 25 Cent pro Kubikmeter», betonte Schulze. Wie die übrigen Räte sprach sich auch Hanspeter Eberhardt für eine Erhebung aus, forderte jedoch schon im Vornherein den erhöhten Wasserbedarf von Landwirten zu berücksichtigen: «Pro Kuh braucht man weit über 60 Liter pro Tag. Und der ist es egal, wie hart das Wasser ist.»

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