Buchloer trafen häufiger als der Meister

Buchloe/Lamerdingen (hk). - Von der Dominanz des SV Schöneberg war das Spieljahr 2003/2004 in der Fußball-Kreisklasse Südschwaben geprägt. Die Schöneberger eroberten den Meistertitel praktisch unangefochten. Über weite Strecken spannend verlief dagegen das Ringen um die zur Teilnahme an der Kreisligarelegation berechtigende Vizemeisterschaft, aus dem schließlich der FSV Dirlewang als Sieger hervorging. Der FC Buchloe belegte den dritten Platz, der FSV Lamerdingen Platz sieben in der Schlusstabelle. Das hat es in der von Franz Stölzle (Bedernau) geleiteten Spielgruppe schon lange nicht mehr gegeben: Der SV Schöneberg (64 Punkte, 62:12 Tore) blieb die gesamte Saison hindurch ungeschlagen. Von den 24 Verbandsspielen gewann die in die Kreisliga Mitte aufgerückte Meistermannschaft 20, vier Begegnungen endeten unentschieden. Eine klare Vormachtstellung hatten sich die Schöneberger bereits vor der Winterpause geschaffen. In den Spielen eins bis acht hatten sie ohne Gegentor die Oberhand behalten, eine Punkteteilung war erst in der zwölften Partie zustande gekommen. Den Ausschlag für den Triumph des SV Schöneberg gab vor allem die Beständigkeit im Mannschaftsspiel.

Besser 'präpariert' 17 Zähler weniger als der Titelgewinner erbeutete der FSV Dirlewang (49:37 Tore, 47 Punkte). Aber zum zweiten Tabellenrang reichte es trotzdem. Die Dirlewanger steigerten sich in der Rückrunde und zeigten sich im Endspurt alles in allem besser 'präpariert' als ihre Mitkonkurrenten. Insgesamt verzeichneten sie 14 Siege, fünf Unentschieden und fünf Niederlagen. Jubel dann in der Relegation: Mit einem 2:1-Sieg gegen den SV Mattsies machten die FSV-Akteure den Aufstieg in die Kreisliga ebenfalls perfekt. Auf dem zweiten Tabellenrang 'überwintert' hatte der FC Buchloe. Doch am Ende mussten sich die Gennachstädter (45 Punkte, Torverhältnis 66:34) mit Platz drei begnügen. Dass man die Vizemeisterschaft verpasste, hing zu einem guten Teil mit Mängeln in der Formstabilität und mit personellen Schwierigkeiten zusammen. Effektiv schlug vor allem der Terrainverlust im Mai (0:1 in Rammingen, 2:2 beim FC Auerbach/Stetten) zu Buche, nachdem man bereits im April dem Abstiegskandidaten in Kammlach mit 0:2 überraschend unterlegen war. Das FCB-Aufgebot siegte vor heimischer Kulisse achtmal, spielte zweimal remis und geriet zweimal auf die Verliererstraße. Die Auswärtsbilanz gliedert sich in sechs Siege, ein Unentschieden und fünf Niederlagen. Gegen den SV Schöneberg verlor man sowohl in der Vorrunde (0:1) als auch im Rückspiel (0:3). Kleiner Trost: Was die Torausbeute der gesamten Saison angeht, haben die Buchloer häufiger ins Schwarze getroffen als der Meister und der Tabellenzweite.

Erhebliche Schwankungen Erheblichen Leistungsschwankungen unterworfen war in dem jetzt abgeschlossenen Spieljahr der FSV Lamerdingen (33 Punkte, 46:41 Tore). Hatte man in der vorausgegangenen Saison den fünften Platz erreicht, so musste man heuer mit Rang sieben zufrieden sein. Als Gastgeber blieben die Lamerdinger fünfmal im Vorteil, ebenfalls fünfmal zogen sie den Kürzeren. Von den zwei Heim-Unentschieden ist das 3:3 gegen den SV Schöneberg besonders erwähnenswert. Ausgeglichen ist die Bilanz auf fremdem Rasen: Vier Siege, vier Unentschieden, vier Niederlagen.

Abgestiegen In die A-Klasse abgestiegen sind der Tabellenletzte Tussenhausen und der TSV Kammlach (Drei-Punkte-Rückstand auf den Drittletzten Zaisertshofen).

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