Buchloe steht im Finale um den Bayernkrug

Buchloe (cd). - Der ESV Buchloe hat beim EHC Bad Aibling gerade noch die Kurve gekratzt und das Finale um den Eishockey-Bayernkrug erreicht. Von der 33. Minute an lagen die Buchloer 1:4 zurück und liefen Gefahr, nach dem 6:1-Hinspielsieg noch abgefangen zu werden. Mit einer überragenden Powerplay-Ausbeute von drei Toren in zwei Minuten konnten sie aber zehn Minuten vor Spielende gleichziehen und so das Pokalfinale doch noch ansteuern. Zu Beginn setzten ganz klar die ESV-ler, die nur mit zwei Blöcken antreten konnten, die Akzente. Als sich Verteidiger Christopher Lerchner in den Angriff einschaltete und für Rainer Zimmler servierte, traf der zur 1:0-Führung (8. Spielminute). Nach zehn Minuten schied bei den ersatzgeschwächten Ostallgäuern Michael Paradeiser mit einer Platzwunde am Kopf aus.

Bad Aibling mit Riesenkader Nun kamen die mit einem Riesenkader von 22 Mann angetretenen Hausherren besser ins Spiel. Ab der 16. Minute konnte der Bezirksligist fast fünf Minuten lang in Überzahl spielen. ESV-Keeper Philipp Bernhart musste zwar den Ausgleich hinnehmen (16.), verhinderte danach aber mehrmals einen Rückstand seines Teams. Die Bad Aiblinger 'Dragodiles' drückten weiter aufs Tempo und zwangen die Buchloer zu Fouls. In der 28., 31. und 33. Minute gelangen Bad Aibling drei Treffer, zwei davon bei numerischer Überlegenheit. Nach dem 4:1 witterten die Bad Aiblinger die Sensation, nun doch noch ins Finale vorzustoßen. Aber auch bei den Buchloern war man sich des Ernstes der Lage jetzt bewusst und kämpfte energisch, um einen höheren Rückstand zu verhindern. Gegen Anfang des Schlussdrittels überstand das Team von Trainer Pavel Vit zwei Strafzeiten schadlos, ehe zehn Minuten vor Schluss ein furioser Zwischenspurt eingelegt wurde: Nach einem Schlagschuss von Florian Bernhart verwertete Christian Warkus den Abpraller zum 2:4 (50.). Kurz darauf stand Verteidiger Bernhart schon wieder im Brennpunkt: Ein Spieler von Bad Aibling hatte einen Stockstich gegen ihm verübt und erhielt dafür eine Spieldauer-Disziplinarstrafe. Die Strafaktion auf dem Eis übernahm Bernhart gleich selbst, indem er seinem Ruf als 'Blueliner' gerecht wurde und von der Blauen Linie aus traf (51.). Ganze 22 Sekunden später erzielte Zimmler nach Vorarbeit von Alexander Endres den 4:4-Ausgleich. Das Unentschieden reichte schließlich für das Bayernkrugfinale, in dem der ESV in einem Hin- und Rückspiel entweder auf den TSV Peißenberg oder den ECDC Memmingen treffen wird.

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