Untrasried
Breitband lässt auf sich warten

Die Untrasrieder müssen sich noch länger in Geduld üben, wenn sie für das Internet einen Breitbandanschluss haben wollen. Bei der Gemeinderatssitzung in Hopferbach informierte Bürgermeister Alfred Wölfle über Verzögerungen beim Ausbau.

Immerhin sei die Kommune derzeit ins Verfahren aufgenommen. Bis Ende Februar erfolge die öffentliche Ausschreibung, bis zum Frühjahr soll die Umsetzung erfolgen. Wölfle erinnerte, dass beim Bau des Geh- und Radweges Obergünzburg, Immenthal, Untrasried schon vorausschauend ein Leerrohr für den Hauptanschluss in Obergünzburg verlegt wurde. Viele Geschäftsleute und Bürger, so Wölfle, warteten dringend auf den schnellen Zugang.

Im Gremium herrschte grundsätzlich die Meinung, dass der Anschluss per Glasfaserkabel erfolgen sollte. Vor allem in Hopferbach seien bereits diesbezügliche Vorleistungen erfolgt, sagten die Räte aus dem Untrasrieder Ortsteil.

Rathauschef Wölfle mahnte die Aufnahme eines größeren Postens im kommenden Haushaltsplan an. Wie hoch dieser Betrag ausfallen wird, konnte in der Sitzung nicht gesagt werden. «Wir bekommen das nicht geschenkt», glaubt Wölfle, der sich bei Gesprächen mit den Kollegen der Günztal- und anderer Gemeinden weiter informieren will.

Sanierung der Kläranlage kommt

Dem Schwäbischen Ingenieurbüro Jellen in Kempten wurde der Planungsauftrag für die Sanierung der Kläranlage erteilt. Der Bürgermeister versicherte, dass der Plan noch in diesem Jahr beim Landratsamt Ostallgäu eingereicht werde. Somit konnte die vom Amt vorgegebene Zeit gerade so eben eingehalten werden. Wann mit der Genehmigung und dem eigentlichen Bau zu rechnen sei, ist Wölfle nicht bekannt.

Gegen eine Erweiterung des Gewerbeparks Dietmannsried-Ost II an der Autobahn 7 gab es keinerlei Einwände. Weiter hatte das Gremium nichts gegen eine Änderung des Bebauungsplans «Börwang-Mühlenhalde» als künftige Wohnbebauung und die Erweiterung des Gewerbegebiets «Haldenwang-Pfaffental». Untrasried fühlt sich von den baulichen Aktivitäten in den beiden Nachbargemeinden nicht tangiert.

Abschließend bedankte sich der Gemeindechef beim Gemeinderat, den Mitarbeitern der Gemeinde, dem Rentnerdienst, den Vereinen und allen hilfswilligen Bürgern, die sich in diesem Jahr für das Gemeinwesen engagiert haben.

Das könnte Sie auch interessieren

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen
Powered by Gogol Publishing 2002-2019