Leeder
Brandstelle muss weiter überwacht werden

An der Brandstelle in Leeder sind immer noch Feuerwehrleute im Einsatz. Wie berichtet ist am Neujahrsmorgen in Leeder der Wirtschaftsteil eines Bauernhofes niedergebrannt. Wie Kommandant Martin Guggenmos unserer Zeitung sagte, seien in der Nacht auf Samstag noch einmal zehn Leute im Einsatz gewesen, und auch in der Nacht auf Sonntag sei man um drei Uhr und um acht Uhr morgens ausgerückt, um Brandnestern Herr zu werden. Denn die Brandfahnder der Kriminalpolizei waren zwar am 1. Januar vor Ort, eine ausführliche Begutachtung fand laut Guggenmos aber erst am gestrigen Montag statt.

Ruine darf nicht abgerissen werden

Darum darf die Brandruine auch noch nicht vollständig abgerissen werden, sondern nur soweit, dass die Brand- oder Einsturzgefahr behoben ist. Man habe beispielsweise die für die Heueinlagerung vorhandenen Krananlage abgerissen, erläutert Guggenmos. Und die Brandstelle sei weiterhin unter Beobachtung. Anders als vom Kreisbrandrat Johann Koller berichtet, konnte nicht nur das Milchvieh aus dem Stall geholt werden, sondern auch das separat untergebrachte Jungvieh. Guggenmos erläutert, dass dies anfangs unsicher war, da der Jungviehstall unter dem Brandherd und der Zugang nur über den brennenden Wirtschaftsteil möglich gewesen sei. «Wir haben über das Fenster Wasser hineingespritzt.

» Als das Feuer unter Kontrolle gewesen sei, habe man die Tiere herausgeholt. Der Tierarzt sei auch vor Ort gewesen. Es habe aber keines der Tiere wegen einer Rauchvergiftung eingeschläfert werden müssen. Der Feuerwehrkommandant hat die Hilfsbereitschaft im Ort als sehr positiv erlebt. «Viele Leute haben mitgeholfen, das Vieh wegzutreiben.» Die Landwirte seien schnell vor Ort gewesen, hätten die Tiere untergestellt oder mit Kippern das Heu zur Kiesgrube weggebracht. Ein Heustock muss auseinandergerissen werden, da er immer noch Brandnester enthalten kann. Außerdem seien die Feuerwehrleute auch von den Dorfbewohnern mit Essen und Trinken versorgt worden. Die Braunviehkühe sind jetzt bei Norbert Kettemer, das Jungvieh in einer anderen Stallung untergebracht. Der Landwirt hat kein Milchvieh mehr, sondern nur noch weibliche Jungtiere.

Melkanlage und alle nötigen Einrichtungen sind aber noch vorhanden. «Die Tiere sind total ruhig», so Kettemer, wichtig sei, dass sie in der Herde zusammen seien. Kettemer hilft derzeit noch mit und macht den betroffenen Landwirt mit der Anlage vertraut.

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