Blade Night bringt 1000 Euro für Krankenhaus

Buchloe (cd). - Mit rund 700 Inlineskatern war die 1. Buchloer Blade Night am Pfingstsamstag ein richtiges Massenereignis. Der Veranstalter, die Eishockeymannschaft der 'Etosha Elephants', überreichte Vertretern des Buchloer Krankenhauses nun eine Geldspende in Höhe von 1000 Euro. Die 'Elephants' planen, am 11. September 2004 die 2. Blade Night durchzuführen. 'Wir wollten erst nur eine Party veranstalten. Dann kam die spontane Idee mit der Blade Night' , blickte Christian Sauter von den 'Elephants' bei der Scheckübergabe zurück. 'Es war fast etwas überstürzt. Letztlich hat aber alles gut geklappt und auch mit dem Wetter hatten wir Glück.' Mit Dank-Urkunden wurden die Buchloer Polizei, die Feuerwehr und das Rote Kreuz bedacht. Sauter: 'Sie haben uns bei der Organisation toll geholfen.

' Weil die Resonanz so positiv war, soll am letzten Samstag in den Sommerferien, am 11. September, die 2. Buchloer Blade Night stattfinden. Sauter denkt schon daran, jährlich zwei der Inlineskate-Veranstaltungen zur festen Einrichtung in der Stadt werden zu lassen. Bürgermeister Josef Schweinberger meinte dazu: 'Die Idee war super. Da haben wir natürlich sofort ja gesagt. Eine Veranstaltung, bei der 700 Menschen auf den Beinen sind, das ist genau, was wir brauchen - Leben für unsere Stadt.' Sauter zufolge steuerten die meisten Teilnehmer mit der freiwilligen Startgebühr von einem Euro gerne ihren Obolus zur Spende für das Krankenhaus bei: 'Und wir haben uns entschlossen, den Betrag auf 1000 Euro zu erhöhen.' Ferdinand Boberach vom Förderverein für das Buchloer Krankenhaus zeigte sich erfreut, 'dass junge Menschen bei so einer Gelegenheit das Krankenhaus im Auge haben'. Das Geld werde auf eine Art und Weise verwendet, dass sowohl das Pflegepersonal als auch die Patienten etwas davon haben. 'Die Rollstühle in der Notaufnahme sind ziemlich marode. Wir denken daran, zwei neue anzuschaffen.' Katja Bittner von der Krankenhausverwaltung hob die Bedeutung des ersten Eindrucks von Geräten und Einrichtungen für die Patienten hervor und meinte: 'Bei der angespannten Kostensituation sind wir froh, über den Förderverein Unterstützung aus der Bevölkerung zu haben.' Als Beispiel nannte sie die Wartung des Computertomographie-Gerätes, die jährlich 17000 Euro koste.

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