Weiler
Bis zu sieben Absteiger möglich

Hart, härter, Landesliga. So kann man ohne Übertreibung die Situation in der Landesliga Württemberg Staffel IV beschreiben. Im Extremfall drohen nicht weniger als sieben Absteiger. Bei derzeit 17 Mannschaften wäre das fast die halbe Liga, die in den Fahrstuhl nach unten steigen müsste. Für Staffelleiter Alfred Hornikel wäre dieses Szenario auch ein Novum. «Das haben wir noch nie gehabt», sagt der Friedrichshafener, der die Landesliga seit über 20 Jahren betreut.

Im Normalfall gibt es in der Landesliga vier Absteiger. Da sie heuer aber eine Mannschaft zu viel hat, gibt es diesmal fünf direkte Absteiger. Sollten allerdings aus der Verbandsliga drei Mannschaften absteigen, die regional in die Staffel IV gehören, dann gäbe es sechs Absteiger: Platz 12 bis 17 wären betroffen. Zusätzlich müsste dann der Tabellenelfte - derzeit der FC Isny - in die Relegation um den Klassenerhalt. «Das ist nur eine Notlösung», räumt Hornikel ein. Sie fußt auf der notwendigen Reduzierung zurück auf die Sollstärke mit 16 Teams.

Und der oben beschriebene Extremfall erscheint gar nicht so unwahrscheinlich. Denn in der Verbandsliga sind der FV Olympia Laupheim (12.

), der VfB Friedrichshafen (14.) und der SV Oberzell (15.) massiv abstiegsgefährdet, zumal auch in dieser Liga eine verschärfte Abstiegsregelung droht.

Während der FC Wangen auf Kurs in Richtung Meisterschaft ist, dürfen sich die beiden anderen Allgäuer Vertreter also auf eine knackige Rückrunde einstellen. Selbst der FV Rot-Weiß Weiler, der heute ins Trainingslager nach Italien aufbricht, ist als Fünfter noch nicht ganz frei von allen Sorgen, denn der Vorsprung auf den FC Isny beträgt nur acht Punkte.

Rückrunde ab 20. Februar

Die Rückserie der Landesliga startet eigentlich bereits in gut zwei Wochen. Doch Hornikel rechnet damit, dass es wegen des hartnäckigen Winters an den ersten beiden Spieltagen bereits Ausfälle geben wird. In weiser Voraussicht hat er das Westallgäuer Derby zwischen Weiler und Isny bereits in einen wärmeren Monat verschoben - vom 20. Februar auf den 21. April.

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