Bis Jahresmitte soll das Angebot größer werden

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Kempten | mr | Wie läuft’s eigentlich mit dem Wochenmarkt in Rothkreuz, der seit November im Kemptener Westen stattfindet? Die AZ hörte sich um und erfuhr: Viele Kunden wollen diese Einkaufsmöglichkeit zu abendlicher Stunde (donnerstags von 16 bis 20 Uhr) nicht mehr missen. Denn der Markt sei eine 'Oase für Berufstätige'.

Wenn Roland Epp von einem 'heimeligen, kuscheligen Markt' spricht, erntet er beifälliges Nicken. Ein weiterer Trumpf, so der Vertreiber von Leistung steigernden Produkten, sieht er im 'gebühren- und strafzettelfreien Parkplatz'.

Und dieser große Markt- und Parkplatz vor dem Haus der Königlich Priviligierten Feuerschützengesellschaft Kempten soll noch gepflastert und verschönert werden. Sagen zumindest Frank Maier und Christine Schmid. Beide haben diesen abendlichen Wochenmarkt am Stadtrand ins Leben gerufen - mit Glühwein, Bratwurst und vielen anderen Sachen treten sie auch als Händler auf.

Spätestens mit steigenden Temperaturen werde der Markt weiter wachsen, ist Maier überzeugt. Zumal sich bis Mitte des Jahres die Vielfalt des Angebots noch erweitern werde. Statt der normal zwölf Stände könnten es dann 20 sein, gibt sich der Organisator optimistisch.

Positive Stimmung ist auch bei den Standbetreibern zu hören. Vor allem bei Obst- und Gemüsehändler Stephan Müller sieht man viele Kunden. Sicher nicht nur, weil er sein Verkaufszelt geheizt hat, um kälteempfindliche Produkte wie Bananen, Radieschen und Fenchel vor den eisigen Temperaturen zu schützen. Viele wollen sich momentan auch mit Vitaminen eindecken.

Am Weg einkaufen

Beispielsweise Manfred Müller (61) aus Rothkreuz, der einen großen Beutel rotbackiger Äpfel hinaus trägt. Mexaner Käse mit Paprika ist für die Kemptenerin Andrea Bessel (35) ein 'Schmankerl' - und da ist sie bei Hofkäser Thomas Haggenmüller aus Wiggensbach bestens bedient. Denn 'direkt am Weg einkaufen' findet beispielsweise Waltraud Berkmann (44) aus Ermengerst gut. Neben dem 'Null-Problem-Parkplatz' schätzt sie die vielen Bioprodukte des neuen Wochenmarktes. Letzeres bevorzugt auch Sabine Herzig (39). Die Rothkreuzerin interessierte sich für Ziegen- und Senfspezialitäten und findet die Einkaufsmöglichkeit vor der Haustür 'einfach sehr praktisch'.

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