Bronnen
Biber fällen Bäume reihenweise

Biber rücken den Bäumen am Bronner Weiher seit Kurzem gewaltig auf die Pelle: Reihenweise legen sie die Gewächse auf der Nordseite des beliebten Badesees um. «Da muss man wirklich staunen», berichtet Josef Hartung senior aus Bronnen. Selbst vor 20, 30 Zentimeter dicken Stämmen machen die Tiere nicht Halt. Und das ist keine Seltenheit, denn Biber sind in der Lage, in einer Nacht bis zu 50 Zentimeter dicke Stämme durchzubeißen.

Vor allem Erlen und Weiden

Vor allem Erlen und Weiden hätten es den Nagern am Bronner Weiher angetan, hat Hartung herausgefunden. Mittlerweile liegen etwa zwei Dutzend Bäume kreuz und quer am Nordufer des Weihers. Seit rund einem Jahr beobachtet Josef Hartung die Nager rund um Bronnen. «Vor zwei, drei Jahren haben sie noch an der Singold Dämme gebaut. Jetzt sind sie zum Weiher gewandert» - und dort fühlen sich die Tiere offenbar recht wohl.

Der Bronner Weiher ist in Privatbesitz und seit 1970 an den Unterhachinger Fischereiverein «Die Hechte» verpachtet. Wegen der aktiven Biber haben Fischer vor einer Woche einen Sonder-Arbeitstag eingelegt und Baumstämme mit Maschendraht umwickelt, um sie so vor den Nagern zu schützen. Diese fressen pro Tag rund eineinhalb Kilo Pflanzen und bis zu fünf Kilo Rinde sowie abgelagerte Äste und Zweige.

Sorgen um die Fische im Weiher müssen sich die Fischer also nicht machen. Von Hechten, Karpfen, Forellen und Saiblingen wollen die «Vegetarier» offenbar nichts wissen (siehe auch Nachgefragt).

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