Bewusst falsch informiert

Oberallgäu (oh). Mit heftigen Vorwürfen gegen ihren grünen Landtags-Kollegen Adi Sprinkart haben sich nun auch die CSU-Landtagsabgeordneten Eberhard Rotter (Oberallgäu/Lindau) und Thomas Kreuzer (Kempten) in der Diskussion um mögliche Teilhauptschul-Schließungen zu Wort gemeldet.

Sprinkarts unrichtige Behauptung, die bayerische Staatsregierung wolle die Teilhauptschulen schließen, werde auch durch ständige Wiederholung nicht wahr, erklärt Rotter in einer Pressemitteilung: Weder die Staatsregierung noch der Landtag hätten entsprechende Beschlüsse gefasst, so der CSU-Abgeordnete weiter. Thomas Kreuzer wirft Sprinkart vor, bewusst falsche Informationen zu verbreiten. Es sei von Sprinkart zutiefst unredlich, aus der Angst von Eltern und Schülern politisches Kapital schlagen zu wollen. Der Erhalt der Teilhauptschulstandorte sei oberstes Ziel der Staatsregierung wenn genügend Schüler vorhanden seien. Um die Existenz der Standorte zu sichern, hat sich die Kooperation zwischen den Schulen als erfolgreiches Modell erwiesen. Kommt an einer Schule eine Klasse nicht zustande, so können die Kinder an einer benachbarten Lehranstalt integriert werden, so Kreuzer. Auch Rotter erklärt: Selbst wenn einzelne Teilhauptschulen formell aufgelöst werden müssten, bedeute dies nicht, dass an diesem Standort nicht mehr unterrichtet werde. Hauptschul-Neubauten an zentralen Standorten seien auch aus Kostengründen abzulehnen.

Das könnte Sie auch interessieren

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen
Powered by Gogol Publishing 2002-2018