Beste Leistung des ganzen Wettbewerbs

Marktoberdorf (bun). - Der jüngste Aktive des TSV Marktoberdorf gewann bei seiner ersten schwäbischen Meisterschaft im Schwimmen den Doc-Darkins-Gedächtnispokal. Christian Schröder wurde damit für die beste Leistung im Jahrgang 1994 ausgezeichnet. Die Meisterschaften in Friedberg bei Augsburg endete für den TSV Marktoberdorf sehr erfolgreich. Von 62 Starts wurden 31 Plätze auf dem Stockerl erkämpft und 57 neuen Bestzeiten erzielt. Die herausragende Bilanz für die treffliche Vorbereitung durch die Trainer Werner Buntin und Horst Schormüller waren fünf Jahrgangs-Titel, zwölf Vizemeisterschaften und 14 dritte Plätze. Bester TSV-Aktiver war der erst zehnjährige Christian Schröder. Er gewann auf Anhieb zwei Titel und holte viermal Silber. Seine beste Leistung war der Sieg über 200 Freistil, wo er seinen schärfsten Widersacher in einer Zeit von 2:40,77 Minuten nach imponierendem Finish auf Platz zwei verwies. Dies war die punktbeste Leistung nach DSV-Tabelle der Jahrgangsjüngsten und damit der Gewinn des Doc-Darkins-Gedächtnispokals. Er ist erst der zweite Aktive des TSV nach Kassandra Bruni, der diesen Pokal erhielt.

Einmal mehr Bittner und Bruni Eifrig Medaillen sammelten wie gewohnt im Jahrgang 1991 Laura Bittner und Sarah Bruni. Beide hatten es mit der überaus starken Schwimmerin vom TSV Schwabmünchen zu tun. Sarah bezwang diese über 100 Rücken in 1:19,06 Minuten. Laura Bittner gewann über 200 Schmetterling nach taktisch klugem Rennen in der Bestzeit von 2:51,32 Minuten. Sarah wurde ferner Zweite über 200 m Freistil, 200 m Rücken und 100 m Freistil. Einen dritten schaffte sie über 200 m Lagen jeweils mit neuem persönlichen Rekord. Laura belegt außerdem einen zweiten Platz über 100 Schmetterling und drei dritte über 200 m Freistil 200 m Rücken und 100 m Freistil. Wieder gut in Form trotz akuter Knieprobleme war Patricia Hartmann (Jahrgang 1990). Sie wurde in 1:22,56 und 3:00,40 zweimal Dritte über 100 und 200 m. Über 100 m Freistil steigerte sie sich um zwei Sekunden, wurde aber in 1:05,37 lediglich Sechste. Laura Niederauer, auch zum ersten Mal bei schwäbischen Jahrgangsmeisterschaften, war besonders erfolgreich über beide Rückenstrecken. Der Vizetitel ging an sie mit 3:03,15 über 200 und 1:26,93 über 100 m. Kassandra Bruni schwamm eine Reihe neuer Bestzeiten, war aber im Finish immer etwas unglücklich. Sie wurde dreimal Dritte über 200 m Lagen, 100 m und 200 m Schmetterling.

Das erste Schwaben-Gold Bei den Jungen waren neben Christian Schröder Ilkay Cakirogullary, Daniel Kubesch und Felix Bittner erfolgreich. Ilkay schaffte seinen ersten schwäbischen Titel über 100 Rücken (1:18,05). Des weiteren wurde er Vize über 100 Brust und jeweils Dritter über 200 m Brust und 200 m Rücken. Kubesch und Bittner (Jahrgang 89) schafften mit neuen Bestzeiten gute Platzierungen. Nur zu Gold reichte es nicht. Felix wurde auf der 200 m Bruststrecke in 2:56,57 Vizemeister, auf der 100 m-Distanz Dritter in 1:21,53. Daniel schaffte beim Rückenschwimmen über 100 (1:11,43) und 200 m (2:34,25) dritte Plätze. Über 100 Freistil nähert er sich der 'Schallmauer' mit offiziell 1:03,08 Minuten.

Im Rekordfieber Ebenfalls im Rekordfieber war Jan Schindler (1993). Sein bestes Resultat waren zwei vierte Plätze über 100 und 200 m Brust. Nicht ganz nach seinem Geschmack verlief dieser Wettkampf für Martin Schröder. Er fand sich nicht wie in den Jahren zuvor auf dem Siegerpodest und schaffte mit zwei vierten Plätzen über 100 m Rücken und 200 m Freistil seine beiden besten Ergebnisse.

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