Hinterstein
Bergwacht probt den Ernstfall im steilen Gelände

Die Bergwacht Hinterstein hat eine Rettungsübung oberhalb der Vorsäßwiesen bei Hinterstein durchgeführt. Das Szenario der Übung: Ein Spaziergänger findet im weglosen, steilen Gelände einen unter einem Wurzelstock eingeklemmten, schwer verletzten Waldarbeiter. Es ist bereits Nacht, Schneefall hat eingesetzt.

Wie im Ernstfall wurden die Helfer von der Rettungsleitstelle alarmiert und nach telefonischen Rückfragen zum Unfallort sofort in Bewegung gesetzt. Dabei bewährte sich das neu beschaffte Quad mit Raupenantrieb der Bergwacht Hinterstein. Bereits 15 Minuten nach dem «Notruf» begann mit der Erstversorgung des «Opfers». Während der zwischenzeitlich eingetroffene Notarzt die medizinische Versorgung simulierte, organisierten insgesamt 20 Einsatzkräfte der Bergwacht und der hinzugerufenen Feuerwehr Hinterstein die Bergung.

Bei Flutlichtbeleuchtung wurde mit einem Seilzug der Wurzelstock angehoben und das Opfer mit der Gebirgstrage geborgen. Hier konnte die Rettungsmannschaft die Routine zeigen, die sie sich in vielen Übungen und Einsätzen erworben hab. Nach insgesamt 40 Minuten konnte die Übung erfolgreich beendet werden.

In der anschließenden Manöverkritik wurden Kritik und Optimierungsvorschläge für den Einsatz besprochen.

Die als Beobachter eingeladene Forstverwaltung zeigte sich über den schnellen, professionellen Einsatz beeindruckt und würdigte das außerordentliche Engagement und die Leistungsbereitschaft der Hintersteiner Bergwacht.

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