Amberg
Beim DSL die Nase vorne

Viel ist passiert im Jahr 2009 in Amberg und einiges ist geplant, wie Bürgermeister Peter Kneipp bei der Bürgerversammlung berichtete. Nachfolgend die wichtigsten Punkte: Konjunkturprogramm II: Die Gemeinde hatte sich mit dem 1869 erbauten Kindergarten beworben. Da ein Neubau die wirtschaftlichere Lösung darstellte, sollte ein eventueller Zuschuss darin fließen. Wegen der Vielzahl der Bewerber kam die Gemeinde aber nicht zum Zug, der Gemeinderat diskutiert nun eine eigenständige Lösung.

Dorferneuerung: Die Arbeitskreise sind gebildet, das erste Seminar besucht. Keine Frage, die Dorferneuerung steht in den Startlöchern. Sobald die ersten Vorschläge feststehen, wird die Gesamtinvestitionssumme ermittelt. Mit 65 Prozent bezuschusst das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben (ALES) Vorbereitung, Planung und Beratung, mit 55 bis 60 Prozent für Straßenbaumaßnahmen. Weitere Entwicklungen werden auf der Gemeindehomepage veröffentlicht.

Hochwasserschutz: Drei Varianten hat das Ingenieurbüro Fassnacht aus Legau ausgemacht, zwei davon könnte man mit einer Umgehungsstraße zwischen Wiedergeltingen und Amberg kombinieren. Probleme bereitet vor allem der westliche Hungerbachausläufer, der bei extremen Regenfällen über den Sportplatz die Dorfmitte bedroht. Die Gemeinde will am Ball bleiben.

Umgehungsstraße: In zwei von drei Varianten könnte die Umgehungsstraße mit der Hochwasserproblematik gelöst werden. Wie Peter Kneipp verdeutlichte, soll nach Möglichkeit die Hauptstraße im Rahmen der Dorferneuerung umgestaltet werden. Nachdem das Landratsamt keine Mittel zur Verfügung stellt, wollen Amberg und Wiedergeltingen dies mit entsprechenden staatlichen Mitteln bauen. Im Moment warten Wiedergeltingen und Amberg die Antwort auf die Anfrage bei der obersten Baubehörde beim Innenministerium noch ab. Laut erster Aussage solle man einen Konsens zwischen den zuständigen Gemeinden Türkheim und Buchloe erreichen, doch stieß Peter Kneipp dort auf wenig Interesse. Wiedergeltingen hat aber die verschiedenen Varianten der Umgehungsstraße in den überarbeiteten Flächennutzungsplan bereits aufgezeichnet.

«Darauf aufbauend könnte eine Planung erfolgen», sagte Kneipp.

Breitband: Als zweiter Gemeinde in Schwaben wurde der DSL-Anschluss Amberg im Rahmen der Förderung der Bayerischen Staatsregierung bezuschusst. Nach zähen Verhandlungen mit der Telekom und langwierigem Abarbeiten eines Aufgabenkatalogs vor allem durch Breitbandpate Peter Falck wurde schließlich das Ergebnis präsentiert. 90000 kostet die Breitbanderschließung mit Glasfaserkabel, 63000 Euro kommen vom Freistaat. Im Frühjahr 2010 werden die Kabel verlegt, ab Juni soll dann der Datenstrom mit mindestens 6000 kbit/s fließen.

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