Bei Special Olympics vorne dabei

Immenstadt (r). Erfolgreich verlief die Teilnahme an den National Games der Special Olympics Hamburg 2004 für Stefan Widera, Matthias Füss und Harald Schneider vom TV Immenstadt. Bei den Schwimm-Wettbewerben holten die drei Oberallgäuer vier Medaillen, Matthias Füss siegte über 25 Meter Rücken. Wenn man die leuchtenden Augen und das strahlende Lachen dieser schwerstbehinderten Sportler nach einem erfolgreichen Wettkampf sieht, dann kann man sich kaum Schöneres im Sport vorstellen, beschreibt Betreuer Manfred Miller vom TVI den Eindruck, den alle hatten, die Zeuge dieser Hamburger Tage waren. Viele Prominente dabei Viele Prominente waren darunter wie Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust, Bianca Jagger, Geraldine Chaplin, die ehemaligen Spitzensportler Markus Wasmeier, Christian Schenk, Frank Busemann und aus der Gründerfamilie der Special Olympics, Tim Shriver, der Neffe von John F. Kennedy. Fünf Monate Training im Immenstädter Hallenbad hatten die drei TVI-Schwimmer hinter sich, als sie in Hamburg an den Start gingen. Stefan Widera verbesserte auf der 50 Meter-Bruststrecke zweimal seine Trainingsbestzeit und kam als Siebtbester in den Endlauf, in dem er noch einen Platz gutmachen konnte. An schwachen Nerven gescheitert Harald Schneider, von den Vorleistungen her bester Immenstädter, wurde Opfer seiner Nerven.

Über 50 m Freistil musste er sich, unter Wert geschlagen, mit dem siebten Platz zufrieden geben. Besser machte es Matthias Füss. Der Rückenschwimmer ging konzentriert in das Finale über 25 m und schlug nach 26,8 Sekunden als Erster an. Gute Chancen wurden der Lagenstaffel eingeräumt. Nach ordentlichem Rückenstart durch Füss kämpfte sich Stefan Widera nach vorne. Der Wechsel zu Harald Schneider misslang. Doch der Immenstädter Schlussschwimmer holte in einem furiosen Rennen noch zwei Meter auf, verpasste aber um Zentimeter die Bronzemedaille. Alle haben ihr Bestes gegeben, die Platzierungen sind super, freute sich auch Siegmund Widera, der zusammen mit dem sportlichen Leiter Manfred Miller die kleine Oberallgäuer Mannschaft betreute, über die Medaillen aus Kupfer, die jeder Platzierte bekam. Am Ende gibt es nur Sieger Und Miller ergänzt: Bei den Special Olympics gibt es nur Gewinner. Das sportliche Erlebnis dieser nationalen Spiele in Hamburg wird sich nachhaltig und positiv auf das Leben der behinderten Menschen auswirken, egal, auf welchem Platz sie bei der Siegerehrung standen.

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