bei Rosi Lang, Trainerin bei der SG WaltenhofenKottern

Waltenhofen/Kempten-Sankt Mang (wö). - In den letzten Jahren spielten die Handball-Frauen der SG Waltenhofen/Kottern stets um den Titel in der Landesliga mit. In dieser Saison geht es gegen den Abstieg. Nach 14 Spieltagen hat das Team von Trainerin Rosi Lang noch keinen einzigen Punkt auf der Habenseite und ist mit Abstand Tabellenletzter. Der Abstieg in die Bezirksoberliga scheint unausweichlich für die Allgäuerinnen zu sein. Wir sprachen mit der Trainerin Rosi Lang über die Gründe für die sportliche Misere. Wo hapert es denn bei der SG? Rosi Lang: Ich trainiere erst seit September das Team. Also gab es wenig Vorbereitungszeit. Außerdem hat sich der Kader im Vergleich zu den letzten Jahren stark verändert. Was hat sich verändert, und warum? Lang: Fünf Leistungsträger haben die Mannschaft aus privaten oder beruflichen Gründen vor der Saison verlassen. Mit Annette Bareth, Meike Ballmann, Andrea Sommer fehlen uns die Torjäger. Im Spielaufbau fehlt die lenkende Hand von Anika Vierkant. Und nicht zu vergessen Betty Braun: Sie hatte sich zuletzt zu einem richtigen Rückhalt im Tor entwickelt.

Liegt es an der Unerfahrenheit im Team, dass noch kein Spiel gewonnen wurde? Lang: Natürlich müssen sich die Akteure an neue Positionen und Aufgaben gewöhnen und damit mehr Verantwortung übernehmen. Das geht nicht von heute auf morgen. Dazu kam dann noch Verletzungspech. Die Decke war ohnehin dünn. Vier Spielerinnen fielen verletzungsbedingt aus, darunter Sanne Seidel. Wiederum eine Rückraumspielerin weniger. Das machte die ganze Sache nicht unbedingt leichter. Wie ist denn die Stimmung im Team? Lang: Für mich ist momentan das Wichtigste, dass sie gut ist und bleibt. Besonders bewundernswert: Die Trainingsbeteiligung ist immer noch hoch. Entsprechend sind bei einzelnen Spielerinnen Leistungssteigerungen zu verzeichnen, auch wenn es noch nicht zu zählbaren Erfolgen reicht. Steht mit dem drohenden Abstieg auch die Spielgemeinschaft zur Diskussion? Lang: Natürlich nicht. Die SG ist über drei Jahre zusammengewachsen. Für niemanden ist es mehr vorstellbar, in zwei unterschiedlichen Teams gegeneinander zu spielen. Wie sieht es mit Ihrer eigenen Karriere aus? Lang: Die Saison schließe ich auf jeden Fall als Trainerin der ersten Mannschaft ab. Wenn es die Zeit erlaubt, spiele ich in der zweiten Mannschaft mit.

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