Bank arbeitet mit Edeka-Laden zusammen

Plan der Volksbank Allgäu West in Ebratshofen - Zweigstelle wird aufgegeben Ebratshofen (az/pem). Die Volksbank-Allgäu West wird vermutlich im kommenden Jahr ihre kleine Zweigniederlassung in Ebratshofen aufgeben. Das Unternehmen will aber weiter vor Ort vertreten sein. Kunden sollen über das Edeka-Geschäft mit Bargeld versorgt werden. Das gab Vorstand Josef Hodrus im Rahmen der Mitgliederversammlung in Ebratshofen bekannt..

Die Volksbank Allgäu West ist die größte Genossenschaftsbank Oberschwabens. Sie war vor zwei Jahren aus der Fusion der Volksbanken Wangen und Isny entstanden. Mit 156 Mitgliedern ist Ebratshofen die kleinste der 23 Zweigstellen. Drei halbe Tage ist die Bank dort geöffnet. Zum Thema geworden ist Ebratshofen, weil die Volksbank Allgäu West ihre Geschäftsstellen neu ordnet. Nach und nach kommen alle auf den Prüfstand. 'Spätestens im Jahr 2005 wird Isny analysiert und davon wird auch die Zweigstelle Ebratshofen betroffen sein. Unsere Philosophie der Kundennähe muss in vertretbarem Maße zu den Kosten stehen', sagt Josef Hodrus. Ebratshofen kommt erst zum Abschluss an die Reihe. Auch, weil der Ort 'uns sehr am Herzen liegt', wie Hodrus gegenüber der Heimatzeitung erklärt. Wichtig sei es der Volksbank Allgäu-West, eine Möglichkeit der Bargeldversorgung in Ebratshofen sicherzustellen. Dazu strebt die Bank eine gemeinsame Lösung mit dem Vermieter an. Gegenüber im gleichen Haus ist ein Edeka-Geschäft untergebracht. Dort sollen die Ebratshofener Geld bekommen können. 'Wir werden mit Hilfe von Frau Burkart eine Ebratshofer Lösung im Edeka-Laden anbieten', sagt Hodrus. Entsprechende Gespräche würden derzeit geführt. Im Vergleich zu den jetzigen Kern-Öffnungszeiten der Zweigstelle werden Kunden dann erheblich länger Geld bekommen können. Hodrus verweist zudem auf eine Möglichkeit, die allen Kunden von Genossenschaftsbanken in Bayern und Württemberg offen stehen: sie können alle Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker genossenschaftlicher Institute kostenfrei nutzen. Bei der Mitgliederversammlung berichtete Hodrus im Namen seiner Vorstandskollegen Claus Hepp, Klaus-Josef Kleiser und Johann Ludwig über ein sehr erfolgreiches Jahr 2003 für die Volksbank. Die Genossenschaftsbank hat ihre Marktanteile weiter ausgebaut und ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Allgäu. Das zeigen einige Zahlen: Fast eine halbe Milliarde Euro hat die Volksbank an Krediten und Darlehen an Firmen und Privatkunden bewilligt. Weiter angewachsen sind die Kundeneinlagen auf 747 Millionen Euro. Das Eigenkapital beträgt über 55 Millionen Euro, eine Quote von acht Prozent, im Vergleich überdurchschnittlich hoch. Mit durchschnittlich 203 Beschäftigten und 29 Auszubildenden ist die Volksbank Allgäu-West auch ein wichtiger Arbeitgeber und Ausbilder. Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge betrug 7,8 Millionen Euro. Wie Josef Hodrus berichtete, wird der Vertreterversammlung eine Dividende von 6 Prozent vorgeschlagen. Im Anschluss an die Berichterstattung zeigte Günter Stephan aus Ebratshofen Eindrücke, die er auf seiner Reise durch China sammelte.

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