Bald Beiträge für Straßenausbau

Ruderatshofen (kg). - Im neuen Siedlungsgebiet 'Im Obstgarten' in Apfeltrang werden so genannte Glockenlampen als Straßenbeleuchtung installiert. Das beschloss der Gemeinderat Ruderatshofen in seiner jüngsten Sitzung. Die Anträge der Feuerwehren Ruderatshofen und Apfeltrang zum Kauf neuer Geräte und Ausrüstungsgegenstände seien angesichts der schmalen Kassenlage 'auf das Notwendigste beschränkt', sagte Bürgermeister Johann Stich und zollte den Feuerwehrvereinen Respekt. Die Ruderatshofener Wehr stellte einen Antrag in Höhe von 2300 Euro, die Apfeltranger von gut 1000 Euro für das laufende Jahr. Für die Sanierung des Löschwasserweihers in Apfeltrang waren noch 750 Euro fällig. Allerdings stehe noch eine Entschlammung an, auch die veraltete Fahrzeugstruktur sei zu überdenken, so der Bürgermeister. Der Musikverein stellte einen Antrag von jährlich 1500 Euro, um unter anderem eine neue Tracht zu beschaffen. Den Musikern wurde zwar Lob ausgesprochen, aber mit dem Antrag konnten sich die Räte nicht ganz anfreunden. Zwar sei die Tracht schon 17 Jahre alt und damit auch außer Maß geraten. Zudem soll im nächsten Jahr in Ruderatshofen das Musikfest stattfinden. Die Räte entschieden, dass es einen Zuschuss von einmalig 500 Euro und sonst den üblichen Betrag von 1000 Euro pro Jahr gibt.

Wunsch der Anlieger Nach Beendigung der Kanal- und Straßenausbaumaßnahmen in der Römerstraße und Am Bergblick steht nun die Straßenbeleuchtung an, sagte der Bürgermeister. Nach Absprache mit den LEW und den Anliegern sollen acht neue und zwei alte Lichtmasten gesetzt werden. Dies koste rund 15000 Euro. 'Im Obstgarten', dem neuen Siedlungsgebiet in Apfeltrang, soll auch eine Straßenbeleuchtung installiert werden. Dort böten sich entweder sechs Meter hohe Stahlmasten an oder viereinhalb Meter hohe so genannte Glockenlampen wie in der Keltenstraße in Ruderatshofen, was von den Anwohnern bevorzugt werde. Die erste Variante schlage mit 14000 und die zweite, also elf Glockenlampen, mit 17800 Euro zu Buche. Das Gremium entschied sich mehrheitlich für die Glockenlampen. Einig war man sich auch über die Widmung von Ortsstraßen und beschränkt öffentlichen Wegen. Stich informierte hierzu, dass die Vermessungen schon erfolgt seien und es danach ein um fünf Kilometer längeres zuschussfähiges Straßennetz gibt. Auf Vorschlag der Verwaltung sollte jedoch erst die Straßenausbau-Beitragssatzung ausgearbeitet und dann die Widmung vollzogen werden.

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