Keime
Baden bleibt in Kempten in der Iller, der Rottach und dem Stadtweiher weiter verboten

Die Belastung mit Keimen liegt in den Kemptener Gewässern nach wie vor weit über den Grenzwerten. Wer trotz des Verbots badet, wird aber nicht bestraft.

'Iller erleben' – unter diesem Slogan wird in Kempten seit einigen Jahren gefördert, dass die Menschen Zugang zu ihrem Fluss finden. Es ist ja auch besonders schön, sich am fließenden Wasser entlang zu bewegen. Und direkt im Wasser? Da sagen die Verantwortlichen weiterhin 'Nein'. Der Grund ist die hohe Belastung mit gesundheitsgefährdenden Keimen. Verfolgt werden Verstöße aber nicht. Das gilt auch für die Rottach und den Stadtweiher.

Im Bereich der fünf Wasserkraftwerke im Stadtgebiet verbietet an sich schon der gesunde Menschenverstand, in der Iller zu schwimmen. Wehre und Rechen können tödliche Fallen sein. Auf der Strecke ab dem Illersteg flussabwärts drohen diese Gefahren nicht. Allerdings sind dort unangenehme, unsichtbare Begleiter im Wasser.

E-coli-Bakterien und Enterokokken hat das Gesundheitsamt bei einer Wasserprobe im April festgestellt, und das in einer Menge, dass die Grenzwerte bei weitem überschritten waren. Den Behörden zufolge waren so viele potenziell schädliche Mikroorganismen im Wasser, dass man sie gar nicht mehr auszählen konnte.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 11.10.2017.

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