Ausbildung als Kapital fürs Leben

Marktoberdorf/Ostallgäu | am | Die Abschlussfeier an der Staatlichen Berufsschule in Marktoberdorf bildete den Schlusspunkt einer erfolgreichen Ausbildungszeit: Von 144 Jugendlichen bestanden 135 Schülerinnen und Schüler die Abschlussprüfungen. Darauf wies Oberstudiendirektor Remigius Kirchmaier vor vielen Gästen in der Aula der Schule hin. Das Kapital für die jungen Menschen, die vor ihrem Berufsleben stünden, sei eine gute und solide Bildung.

Viel in Bildung investiert

Dass dem Landkreis mit seinen Kreisgremien und Landrat Johann Fleschhut an der Spitze die Bildung des Nachwuchses ein Anliegen sei, zeigten die hohen Investitionen in die berufliche Bildung, sagte Kirchmaier und dankte für die vielfältige Unterstützung. Dazu gehöre aber auch die intensive Betreuung der Schülerinnen und Schüler, die durch die Beschäftigung einer Sozialpädagogin deutlich verbessert werden konnte. Bereits nach einem Jahr habe sich aber gezeigt, dass die halbe Stelle nicht reiche. Der Antrag auf Aufstockung auf eine ganze Stelle wurde bereits eingereicht. Auch der Landtagsabgeordneten Angelika Schorer dankte Kirchmaier für die Unterstützung. An die Auszubildenden gerichtet sagte der Schulleiter, mit ihrer Ausbildung hätten sie 'Kapital erworben, das Ihnen Zinsen bringen kann.' Wie sich aber dieses Kapital verzinse, würden die Jugendlichen hauptsächlich durch ihr Engagement im Beruf wie auch im privaten Bereich selbst entscheiden. Weiter riet er den Schülerinnen und Schülern, keine Bange vor der Globalisierung zuhaben, sondern die Chancen und Möglichkeiten zu nutzen, die sich ihnen jetzt durch den Berufsabschluss böten.

Schule mit gutem Ruf

Der Oberstudiendirektor dankte allen, die zum Ausbildungserfolg beitrugen: den Lehrkräften, den Ausbildern in den Betrieben, den Firmen und auch den Eltern, die ihre Kinder unterstützten.

Landrat Fleschhut lobte die gute Stimmung, die an der Schule herrsche. Die Berufsschule Ostallgäu habe in der Bevölkerung einen guten Ruf, weil dort Vieles gelernt werde und die jungen Menschen mit guter Bildung ins Berufsleben entlassen würden.

'An Weiterbildung arbeiten'

Die Ausbildungsbetriebe trügen hierzu entscheidend bei, betonte der Landkreischef. Der Landkreis habe gerne die Rahmenbedingungen für eine qualitativ gute schulische Ausbildung geschaffen. Fleschhut bat die Entlassschüler, sich auf dem Erreichten nicht auszuruhen, sondern sich immer wieder weiterzubilden. 'Sie sind was, sie können was', so der Landrat.

Auch Johann Dandl von der Industrie- und Handelskammer Schwaben war beeindruckt von den Leistungen der Berufsschule. 'Sie haben es geschafft, Ihr Einsatz hat sich gelohnt', lobte er den Lerneifer der Schüler. Mit dem Abschluss in der Berufsschule hätten sie ein solides Fundament für das weitere Berufsleben geschaffen.

Dank der Schüler

Julian Streul, der die Feier auch moderierte, sprach für die Schüler. Sie hätten eine gute Ausbildung erhalten und seien bestens auf das Berufsleben vorbereitet worden.

Kirchmaier und Fleschhut zeichneten zudem die Besten aus (siehe eigener Artikel). Die Feier wurde von einer Bläsergruppe des Gymnasiums Marktoberdorf musikalisch begleitet.

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