Füssen
Aufholjagd ohne Happy End

Die Vorzeichen standen günstig: Endlich konnte Trainer Georg Holzmann zahlenmäßig aus dem Vollen schöpfen, nachdem sich das Lazarett mit Völk, Lang, Richter, Baier, Irrgang und Nadeau aufgelöst und obendrein Michel Maaßen seinen Weg von Rosenheim zurück an den Lech gefunden hatte. Doch am Ende musste der EV Füssen in der Eishockey-Oberliga dem Gast EV Landsberg beim 4:6 (0:1, 2:3, 2:2) die Punkte überlassen.

Bis Mitte des zweiten Drittels klappte trotz ernster Bemühungen und etlicher Chancen des EVF das Toreschießen nicht. Die Gäste dagegen nutzten die erste Strafzeit gegen Füssen (3. Minute) zur Führung.

Hatte Füssen zuvor Glück, dass die Gäste einen 4:1-Überzahlkonter nicht verwerteten, so war es nach 42 Sekunden im zweiten Drittel so weit: Landsberg nutzte eine Überzahl zum zweiten Treffer. Nur gut eine Minute später schlenzte der Ex-Füssener Rohde den Puck mit der Rückhand zum 3:0 ins Tor. Auch der folgende Torwartwechsel (Jorde für Irrgang) beirrte die Gäste nicht: Gut eine Minute später erwischte es Jorde kalt mit dem 0:4.

Nun rafften sich die Leoparden auf und kamen jeweils in Überzahl durch Tore von Ricky Helmbrecht (Preston, Lavallee) und Jordie Preston (Krötz, Friedl) bis zur 38. Minute auf 2:4 heran. Im letzten Abschnitt wurden die Füssener Fans hellwach, als Michel Maaßen (Lavallee, Krötz) in der 42. Minute auf 3:4 verkürzte und Preston (Eickmann, Helmbrecht) mit einem Klassetor sogar der Ausgleich gelang.

Landsbergs Trainer Hurtik nahm sofort eine Auszeit. Die Füssener waren mit Unterstützung der Fans nun einem Tor näher als die Gäste, wobei sich mehrfach beide Torhüter auszeichneten. Gegen den Glückstreffer von Thiel zum 4:5 war Keeper Jorde jedoch machtlos.

Trainer Georg Holzmann versuchte nun alles, nahm ebenfalls eine Auszeit und dann auch noch den Torwart zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Und obwohl der EVL 23 Sekunden vor Spielende noch eine Strafe bekam, traf anstelle des Ausgleichs vier Sekunden vor Schluss Rau zum 4:6 ins leere EVF-Tor.

Gästetrainer Marian Hurtik war zwar mit dem Sieg zufrieden, bemängelte aber, dass sein Team nach dem 4:0 zu leichtsinnig mit der Führung umgegangen sei. Füssens Trainer Georg Holzmann erklärte, dass seine Mannschaft nach 25 Minuten ebenbürtig mit dem Gegner gewesen sei. Aufgrund Krankheit und Verletzungen hätten aber noch nicht alle im Team die volle Leistung bringen können.

Das nächste Spiel bestreitet der EV Füssen am Mittwoch, 23. Dezember, um 20 Uhr in Deggendorf (Spiel vorverlegt).

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