Buchloe
Auf dem Papier steht die Finanzierung

Die Finanzierung des Gymnasiums Buchloe war zentraler Punkt bei der Verabschiedung des Haushalts der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Buchloe. Dieter Streit, Leiter der VG-Kämmerei, stellte das Zahlenwerk in der jüngsten Sitzung vor. Derzeit geht man davon aus, dass sich die Bau-, die Bauneben-, die Grundstücks- sowie die Einrichtungskosten auf 26,6 Millionen Euro belaufen werden. Die Zuwendungen werden auf 7,8 Millionen Euro geschätzt. Damit liegt der Eigenfinanzierungsanteil bei 18,8 Millionen Euro. 78 Prozent davon sowie die laufenden Kosten für den Schulbetrieb übernimmt der Landkreis Ostallgäu als Schulaufwandsträger.

Einmaliger Investitionszuschuss

Bei der VG Buchloe verbleiben 22 Prozent. Die bisherigen Berechnungen gehen von einem Baukostenzuschuss der VG von rund 3,8 Millionen Euro aus. Hinzu kommen anteilige Grundstückskosten von etwa 350000 Euro. Das entspricht aufgerundet 4,2 Millionen Euro. Dieser Betrag ist im Haushaltsplan und in der Finanzplanung der VG Buchloe für die kommenden Jahre vorgesehen. Die Stadt Buchloe als Standortgemeinde des neuen Gymnasiums hat sich bereit erklärt, einen einmaligen Investitionszuschuss in Höhe von 100000 Euro zu leisten, der an die übrigen Mitgliedsgemeinden entsprechend ihrer Einwohnerzahl in vier Jahresraten ausgezahlt wird.

Für das Jahr 2010 ist eine Kreditaufnahme in Höhe von 250000 Euro vorgesehen. Außerdem enthält der Haushaltsplan für diese Kostenbeteiligung eine Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 3,9 Millionen Euro für fällig werdende Ausgaben in den nächsten Jahren: 800000 Euro (2011), zwei Millionen Euro (2012) und 1,1 Millionen (2013).

«Den Kostenanteil für das Gymnasium wird die Verwaltungsgemeinschaft über Darlehen finanzieren», erläuterte Streit. Gerechnet wird mit einer Laufzeit von etwa 20 Jahren. Die damit verbundenen Schulddienstleistungen (Zinsen und Tilgung) werden über eine Sonderumlage aufgebracht, die jährlich nach der Einwohnerzahl der Mitgliedsgemeinden berechnet wird.

Buchloe 2010: 5900 Euro, 2011: 32100 Euro, 2012: 99600 Euro, 2013: 174900 Euro, 2014: 201100 Euro;

Jengen 2010: 1100 Euro, 2011: 6200 Euro, 2012: 19300 Euro, 2013: 33900 Euro, 2014: 39000 Euro;

Lamerdingen: 2010: 900 Euro, 2011: 4800 Euro, 2012: 14800 Euro, 2013: 26000 Euro, 2014: 29900 Euro;

Waal: 2010: 1100 Euro, 2011: 5900 Euro, 2012: 18300 Euro, 2013: 32200 Euro, 2014: 37000 Euro.

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