Ascher Schützen an die Spitze geführt

Asch (hoe). - Die außergewöhnliche Erfolgsgeschichte der Ascher Hubertusschützen ist eng mit Reinhard Fried verbunden. Als dieser nämlich 1979 seine Funktion als Schützenmeister antrat, zählte der Verein etwa 100 Mitglieder und stand dem Wettkampfsport fern. Heute, am Ende seiner Amtszeit kann Fried neben doppelt so vielen Vereinsangehörigen sieben Rundenwettkampf-Mannschaften vorweisen, zwei davon vertreten die Ascher sogar in der Bezirksliga. Auch ein großzügiges und modernes Schützenheim ist während seiner Amtszeit entstanden. 'Reinhard Fried war für unseren Verein wie ein Sechser im Lotto', brachte es ein Mitglied bei der Generalversammlung auf den Punkt. Die neu gewählten Vorstandsmitglieder brauchten dann auch eine ganze Weile, um die Stationen des 24-jährigen Wirkens von Fried als Schützenmeister, dem vorausgegangen waren noch sechs weitere Jahre als Schriftführer, aufzuzählen. Dazu überreichten sie ihm für jede einzelne Amtsperiode einen mit Wein gefüllten Geschenkkorb. Der Posten an der Spitze der Ascher Hubertusschützen bleibt jedoch in der Familie, denn zum Nachfolger bestimmte die Versammlung Sohn Robert Fried. Dieser meinte in seiner Antrittsrede, er werde zumindest versuchen, das erreichte hohe Niveau zu halten, überbieten lasse es sich wohl kaum mehr.

Unterstützt wird Robert Fried künftig von Markus Waldhör als Stellvertreter, dessen Amtsvorgänger Johann Rosenwirth wechselte auf den Posten des zweiten Sportleiters. In ihren Funktionen bestätigt wurden Kassiererin Renate Rock, Schriftführerin Carolin Wiedenmann, Sportleiter Peter Wiedenmann und Sportwart Robert Windstetter. Zugestimmt wurde der Entscheidung der Jugendversammlung, Werner Beisch, Carola Hensel und Eva Beisch mit dem Vorsitz der Abteilung zu betrauen und Steffi Wiedenmann zur Sprecherin der Jugend zu machen. Breiten Raum nahmen neben den Wahlen bei der Versammlung im Schützenheim auch die Ehrungen ein. Georg Schäffler erhielt die höchste interne Auszeichnung, die seit 1980 erst fünf Mal verliehene Vereinsnadel. Herbert Roth, der bis 1997 insgesamt 21 Jahre als Jugendleiter aktiv war und seit 1983 bis heute die Fahne des Vereins begleitet, wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Das neu geschaffene Protektoratszeichen des deutschen Schützenbundes für besonders erfolgreiche Aktive ging an Eva und Werner Beisch sowie an Johann Rosenwirth und Peter Wiedenmann. Mit der 'silbernen Gams' wurde Renate Rock für ihre Vorstandstätigkeit belobigt. Über den gewohntermaßen hohen Leistungsstand der Aktiven mit vielen Gautiteln und Beteiligungen an Wettkämpfen bis hin zu den deutschen Meisterschaften informierten Sportwart Peter Wiedenmann und Jugendleiter Werner Beisch ausführlich. Über die zahlreichen Aktivitäten außerhalb des Wettkampfsportes berichtete ein letztes Mal Reinhard Fried. Er verwies unter anderem auf die vom Verein ins Leben gerufene 'Aktion saubere Landschaft' in Asch und das von unserer Zeitung unterstützte Schießen zugunsten der 'Kartei der Not'. An beidem können sich auch Nichtmitglieder beteiligen, betonte Reinhard Fried.

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